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Jagern und Jagdthieren darunter, Gegenstände, die
auch formell nach dem Kunststil gänzlich verwerflich
sind.
In dem Gefühl, dass Politur und Mattirung nicht
die richtige Weise sind, dass der spiegelnde Glanz und
die Reflexlichter die Feinheiten des Reliefs vernichten,
hat man schon früher (wir erinnern an die von den
ersten Ausstellungen her bekannten Arbeiten von
Froment-Meurice) angefangen, das Silber zu oxydiren,
womit man ihm allerdings seinen Glanz nimmt und
es für die feinere Sculptur brauchbar macht. Der
Bildhauer befreundet sich daher sehr leicht mit dieser
Methode, da er nicht gewohnt ist die Dinge malerisch
anzuschauen und seine Modellirung in dem glanzlosen
Stoff sich vortrefflich zeigt. Aber die Oxydation vernichtet
auch das Silber in seiner Eigenthümlichkeit;
entweder macht sie dasselbe zu schwarz oder stumpf
und bleiern. Der letztere Fehler ist der herrschende
aut unserer Ausstellung und trifft gerade die Gegenstände,
welche mit figürlicher Ornamentation sonst
am meisten Kunstwerth haben oder wenigstens beanspruchen.
Insbesondere gilt dies noch von den
englischen und den österreichischen Arbeiten. So viel
der Ton des Silbers auch in dieser Behandlung
variirt, er kann den Charakter des Bleiernen nicht
abstreifen.
Dem Uebelstand auszuweichen haben die grossen
Berliner Silberfabrikanten ihre Arbeiten theilweise vergoldet,
indem sie die Ornamente in natürlicher Farbe
des Silbers aus vergoldetem Grunde hervortreten lassen.