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insbesondere Bilder, theils Copien nach berühmten Gemälden,
theils Landschaften, mit gröberem oder feinerem
Material.
Auf der Ausstellung sehen wir aber von verschiedenen
Künstlern fast allein Schmuckgegenstände, theils
mit Figuren, theils mit Landschaften, theils mit Blumen
oder Stillleben geschmückt. Dabei bemerkt man eine
Neuerung. Früher war man regelmässig gewohnt, die
Oberfläche dieser Mosaikplatten glatt abzuschleifen und
zu poliren. Diesmal hat man sie daneben sehr häufig
ungeschliffen und ungeglättet gelassen, wodurch die
Wirkung etwas Spielendes, unruhig Flimmerndes erhält.
Auch hat man die Zeichnung aus dem Grunde heraus
in wirklichem Relief zu erhöhen versucht, wie das auch
schon in der Florentiner Mosaik mit ihrem Marmor
im 17. und 18. Jahrhundert geschah. Diese Verbindung
des Malerischen und Plastischen erscheint uns aber
nicht glücklich, weder in dem einen, noch in dem
andern Falle.
Heute übt Italien noch eine dritte Art der Mosaik,
die eine reine und beabsichtigte Wiedererneuerung ist,
das ist die decorative Glasmosaik im Grossen. Die Ueberreste
dieser prachtvollen Kunst, die von Byzanz ausging
und vorzugsweise in den früheren Jahrhunderten
des Mittelalters geübt wurde, bewundern wir heute
noch in so manchen italienischen, insbesondere römischen
Kirchen, wo sie Wände, Bögen, Gewölbe mit ihren
grassartigen Gestalten ausfüllen. In San Marco in Venedig
können wir fast ihre ganze Geschichte bis ins
16. Jahrhundert hinein verfolgen.und hier war es auch,