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geln, Kegeln und Stäbe, welche mit Wolle und Seide
eben nur umsponnen sind; man sieht sie von Blättern,
Blumen und Kränzen umgeben, alles über Holz gesponnen
oder die Natur widernatürlich nachahmend;
man sieht Tabletten dazwischen eingeschoben mit
Stickereien in Wappen, Blumenbouquets und gar verschiedenen
und sonderbaren Dingen; die Fäden oder
Stränge, welche die eigentlichen Quasten bilden, sind
wieder abgetheilt durch Zwischenglieder, die gar nicht
mehr den Charakter des Hängenden haben. So ist die
Quaste mit ihrer Schnur ein steifes, überkünstliches,
überladenes Ding geworden, das seinen eigentlichen
Charakter ganz verloren hat. Wollen wir nach reichen
und dabei mustergiltigen Quasten in Verbindung mit
einer ornamentalen Schnur suchen, so finden wir sie
verschiedentlich in der japanischen Ausstellung, wo die
Schnur über der Quaste in eine grosse Schleife gebunden
ist — ein völlig rationelles und glückliches
Motiv. Solche Schleifen und Quasten zieren z. B. ihre
höchst reizenden Bambusrouleaux.
Auch die übrigen Posamentirarbeiten, die eben
sowohl Besatz wie Behang sind, haben den gleichen
künstlichen Charakter angenommen und den des Hängenden
verloren. Ja, der Charakter der verschlungenen
und geflochtenen Crepinen ist ein ganz architektonischornamentaler
geworden und erinnert oft an die Gesimsornamente
und laufenden Bänder des romanischen
Stils, selbst mit Schachbrett- und Zahnschnittmotiven.
Charakteristisch in dieser Beziehung ist das ganze
Arrangement der Ausstellung des genannten Weber