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alterlichen Kunst, neuerdings aber auch in der Renaissance
und im Orient. Ihre Ausstellung, zwar minder
grossartig als diejenige von Haas, zeigt doch ihre eigenthümlichen
Reize. Zum Dritten wollen wir an dieser
Stelle der Shawlfabrik von R. Isbary gedenken, da wir
dazu später kaum noch Gelegenheit finden werden. Alle
Shawlfabriken, welche die indische Weise imitiren,
sind beschränkt in ihrem Genre und der Originalität
sind bestimmte Grenzen gesetzt. Dennoch ist der
Vorgang innerhalb dieser Grenzen in keiner Weise
gleichgiltig und die Schwierigkeit, mannigfaltig zu sein
und die eigenthümliche Schönheit der indischen Arbeiten
möglichst zu erreichen, nicht gering. Die Fabrik
von Isbary steht hierin wohl hinter keiner anderen zui
ück. Was wir aber noch besonders von ihr erwähnen
wollen, das sind die mit reichen Blumenbouquets gestickten
schwarzen Shawls, deren stihsirte Zeichnungen
eben so selbstständig sind wie schön und gelungen arrangirt.
Die Franzosen ihrerseits verfolgen in der Weberei
nicht bestimmte Ziele; ihnen ist es nicht um Stilisirung,
nicht um Renaissance oder Mittelalter zu thun; sie
nehmen das Gute und Gefällige, wo sie es finden. Darum
sind bei ihnen eben alle Richtungen in diesem Industriezweige
vertreten, das, was ihnen seit jeher homogen
war, und das, was sie noch vor wenigen Jahren
verächtlich zurückwiesen. Ihre Ausstellung decorirter
Stolle ist ohne Frage eine sehr glänzende, glänzend
durch den Reichthum, die Mannigfaltigkeit und die