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die aber auch geeignet sind, ihn mit Sicherheit auf
den richtigen Weg zu leiten. Eine Menge Verkehrtheiten
fallen schon mit der Beobachtung dieser in
Wirklichkeit von der Natur der Dinge gegebenen Verhältnisse
hinweg.
Fernere Bedingungen ergeben sich aus der Form
und der Gliederung des Gegenstandes in ihren Beziehungen
zum Ornament. Das Ornament ist das Nebensächliche,
der Gegenstand die Hauptsache. Es ist Aufgabe
des Ornaments, den Gegenstand zu verzieren,
seinen Bau, seine Gliederung, seine Gestalt zu heben,
nicht aber sie zu vernichten, überwuchernd sie zu verdecken
oder gar an ihre Stelle zu treten. Es muss
sich daher anschliessen und unterordnen, und ist für
sich allein nie geeignet, den Gegenstand künstlerisch
zu etwas zu machen. In Folge der richtigeren Einsicht
in dieses Verhältniss legt die Reform einerseits grösseren
Werth auf den Bau und die Durchbildung der Form,
andererseits sucht sie das Ornament mehr anzupassen
und unterzuordnen.
Schon aus diesem Grunde muss sie sich dem
wilden Naturalismus, wie er bisher in Blume und
Pflanze geherrscht hat, aufs entschiedenste entgegenstellen.
Das,naturalistische Ornament hat das Hauptziel,
die Natur mit allen ihren Zufälligkeiten getreu
zu copiren, ist also durch einen fremden Zweck gehindert
an der Unterordnung unter die Form des Gegenstandes.
Der Künstler muss Herr sein über das Ornament;
es muss frei in seiner Hand liegen, dasselbe nach sei-