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versucht. Die ausgestellten Beispiele erscheinen im Effect
vollkommen gelungen und zeigen zugleich eine Schwie
rigkeit, welche in der Verdopplung der Farbe in den
Ecken liegt, überwunden, allerdings in einer etwas
mühsamen Technik, die wohl noch eine andere Lösung
wünschenswerth erscheinen lässt.
Mit Versuchen dieser Lösung in Roth und Blau
hat sich auch eine österreichische Fabrik, die von Re
genhart, beschäftigt. Leider sind die Beispiele, die, sehr
hübsch in der Zeichnung, das Uebel wenigstens annä
hernd aufheben, als zu spät fertig geworden, nicht auf
der Ausstellung erschienen. Hier zeigt die Fabrik als
Haupt- und Paradestück zahlreicher Gegenstände eben
falls eine figürliche Weberei, das Heidenröslein nach
Kaulbach, wohl das mühsamste und auch vollendetste
Stück in seinem Genre auf der Ausstellung; nichts
destoweniger fällt es derselben Verurtheilung anheim
wie die ähnlichen französischen und deutschen Beispiele.
Eine andere österreichische Fabrik, die von Ober-
leithner, welche mit eben so sonderbarem wie anspruchs
vollem Arrangement die höchsten Erwartungen und
Anforderungen hervorruft, ohne sie durch ihre Leistun
gen zu befriedigen, bringt uns einige schwache Para
destücke, in keiner Weise aber sachgemässe Zeichnung
oder irgend eine Neuerung in der Richtung der Zeit.
Dagegen betritt die Fabrik von A. Küfferle mit Hülfe der
Ideen von Storck entschieden neue Wege. Ein grosses,
für den kaiserlichen Hof bestimmtes Tafeltuch, das wir
schon auf der Ausstellung des österreichischen Museums
bei der Eröffnung seines neuen Gebäudes sahen, ist