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XL.
Die Möbel.
Versetzen wir uns im Geiste um ein bis zwei Jahr
zehnte zurück und halten wir Umschau in unseren
Wohnungen, wie sie damals waren. Manche Leser, welche
die erste Londoner Weltausstellung von >85i gesehen
naben, erinnern sich vielleicht noch des Aufsehens,
welches die Leistler’schen Möbeln aus Wien dort mach
ten. Die Arbeiten, eminent in ihrer Art, besonders als
Schnitzerei betrachtet, waren im crassesten Rococo
gehalten, wie sie nur um Anno iy3o hätten erfunden
werden können. In der That bildete damals noch das
Rococo, so elend, so abgeschwächt es im Allgemeinen
war, den Charakter unseres Hausmobihars: unsere
Tische, unsere Kasten, unsere Sophas und Sessel, alles
folgte der geschweiften und gebogenen Linie und zer
brach die Geradlinigkeit und Regelmässigkeit aller Ver
nunft zum Trotze. Neben dem Rococo nahm damals
nur noch das gothische Mobiliar eine gewisse Stellung
ein, begünstigt durch den Ueberrest der Romantik des
neunzehnten Jahrhunderts, gehalten durch das Bedürf
nis alterthümlicher Restaurationen und Einrichtungen