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len besonders in Italien, in Venedig, Mailand und anderen
Städten gemacht.
Italien hat uns auch die bedeutendste und grösste
Ausstellung davon gesendet; ein reizender kleiner Kasten
von Pazzi in Rom, ein grösserer von Pagliani in Mailand
sind vortreffliche Leistungen darunter. Ein ganz
vorzügliches Stück findet sich auch in der englischen
Abtheilung von Jackson & Graham.
Frankreich hat uns unter dem letzten Empire die
Vorliebe für Louis XVI. wieder gebracht und hält
noch heute daran fest. Bei ihm finden sich daher vorzugsweise
die Möbel in diesem Stil und somit auch
die Marqueteriearbeiten. Bekanntlich haben diese Möbel
bei übergrosser Zierlichkeit etwas Steifes und Gestelztes,
und diesen Charakter wird man auch heute an
ihnen wieder finden.
Die vergoldete Bronze, welche zur Montirung dient,
erhöht noch denselben. Die eingelegten Verzierungen
— ich verweise insbesondere auf die Ausstellung der
Pariser Fabrik von Goeckler —• sind meist zart in den
Farben und zum Theil sehr zierlich in der Zeichnung;
die Gegenstände sind antikisirende Ornamente, Medaillons
mit Emblemen, zum Theil auch Figuren, besonders
mythologisch-allegorischer Art, wie das auch gegen
den Ausgang des vorigen Jahrhunderts die Mode
war. Eine Nebenstellung nimmt Diehl mit seinen Möbeln
ein, bei denen figürliche Bronzereliefs in das Holz eingelegt
sind, unseres Erachtens weder eine glückliche,
noch natürliche Verbindung.