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ist und von seiner Eigenthümlichkeit eine richtige
Vorstellung zu geben.
Am reichhaltigsten, vollständigsten, verständigsten
haben Ungarn und Rumänien ausgestellt. Von beiden
Ländern ist das Programm vollkommen richtig aufgefasst
und gemäss den Eigenthümlichkeiten des Landes
durchgeführt worden. Für Ungarn haben die Herren
Römer und Xanthus keine Mühe gescheut und überaus
zahlreiche Gollectionen der verschiedenartigsten
Gegenstände zusammengestellt, welche die nationale
Hausindustrie eben so umfassend wie in schönen und
interessanten Exemplaren vertreten. Aehnliches ist für
Croatien geschehen. Es ist nur zu bedauern, dass das
Local, welches dieser Gruppe in der ungarischen Abtheilung
zugewiesen worden, dem Werthe und der Bedeutung
dieser Ausstellung so wenig entsprach. In
gleicher Weise wie Ungarn ist Rumänien bedacht gewesen,
seine nationale Hausindustrie — allerdings das
Interessanteste, was es zu bieten hat — in wahrhaft
glänzender Weise auf der Ausstellung erscheinen zu
lassen. Es wird kaum eine Lücke für den besten
Kenner gelassen sein. Was die künstlerischen Eigenthümlichkeiten
dieser ungarischen und rumänischen
Arbeiten betrifft, so haben wir darüber bereits an
anderer Stelle gesprochen.
An Reichhaltigkeit der Gegenstände lässt auch in
der österreichischen Abtheilung die nationale Hausindustrie
kaum zu wünschen übrig, nur sind auch hier,
weil der ethnographische und der touristische Gesichtspunkt
in den V ordergrund gerückt worden, die textilen