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zeigen, dass das wahre ästhetische Licht auf diesem
Gebiete den Schweizern noch nicht aufgegangen ist:
die Bilderrahmen sind ganz in Laub, Blume, Frucht,
Ranken und Geäste aufgelöset und die Sessel sind auf
Sitz und Lehne mit Marqueterien verziert, welche Landschaften,
Genrebildchen und dergleichen darstellen. Es
wäre wohl gut, wenn diese Schulen sich über das Wesen
des Ornaments etwas klarer würden.
Von Gegenständen, die eigentlich national sind
und noch im Volksgebrauche stehen, hat die Schweiz
ausser dem hölzernen Gebäude, in welchem die Schulausstellung
sich befindet, nichts ausgestellt, wenigstens
haben wir bisher nichts davon zu entdecken vermocht.
Und doch ist dergleichen noch vorhanden, wie wir
z. B. an dem silbernen Schmuck der jungen Mädchen
sehen, welche im Schweizer Kaffeehause die Gäste bedienen.
Eine Ausstellung solcher Arbeiten wäre Vielen
erwünscht gewesen und stand als »nationale Hausindustrie«
auf dem Programm. Die Schweiz aber in
ihrer Sorge für die Welt hat sich selber vergessen,
was doch im Uebrigen ihre Art nicht ist.