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Full text: Die Kunstindustrie auf der Wiener Weltausstellung 1873

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sischen. Auch an allerlei, zum Theil sehr hübschen 
Goldstickereien fehlt es nicht, selbst nicht an Abnormi 
täten des Geschmackes, wie zum Beispiel Körben und 
Tellern, aus Gewürznelken mühsam zusammengesetzt, 
absonderlich genug, so dass sie allenfalls auch ein euro 
päischer Dilettant in den überflüssigen Stunden seiner 
Müsse zur Ausfüllung der Zeit hätte machen können. 
So ist der Gesammteindruck der Arbeiten malayisch-ja- 
vanischer Kunstfertigkeit ein sehr gemischter: nicht 
ohne Interesse, nicht ohne Schönheit, aber auch nicht 
ohne barbarische Anklänge und mit der verwandten 
Kunstindustrie Indiens in keiner Weise vergleichbar.
	        
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