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scheint, zierlich umnäht und zum Theil auf farbigem
Grunde. Eine Reihe Muster verdeutlicht uns den Stu
fengang der Arbeit. Die Ornamente selbst haben in
der Zeichnung wenig Eigenthümliches.
Hiemit sind wir mit der spanischen Kunstarbeit,
soweit sie uns interessirt, am Ende. Es gibt zwar in
der Ausstellung noch andere, höchst reizend gearbeitete
Verschönerungsmittel des menschlichen Lebens oder
vielmehr der menschlichen Gestalt, wir müssten aber
unsere Leser in die tiefsten Geheimnisse der Toiletten
künste einweihen und da wir nicht Verrath üben wollen,
weder am schönen Geschlecht noch am unschönen, so
schweigen wir lieber davon.