Ergebnisse dieser Periode.
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Endlich gab es:
Land
Wiederholungs-Schulen
1828 1838 1847
mit Zöglingen
Knaben
1828 1838 1847
Mädchen
1828 1838 1847
Oesterreich u. d. Enns
Oesterreich o. d. Enns
und Salzburg . . .
Steiermark
Kärnten und Krain .
Küstenland
Tirol und Vorarlberg .
Böhmen
Mähren und Schlesien
Galizien und Bukowina
Dalmatien
1.014
599
557
358
71
879
2.923
1.777
297
1.019
60fi
567
404
84
1.191
3.431
1.855
591
1.026
32.757
35.458
37.449
21.865
22.742
609
588
390
135
1.521
3.521
1.891
781
27
19.607
15.347
7.540
1.983
19.396
103.389
75.828
5.713
21.961
18.614
8.525
2.377
23.371
121.437
91.122
18.388
20.997
21.483
8.985
3.323
24.062
119.492
85.203
20.774
357
18.207
11.688
7.170
772
19.993
96.447
73.037
19.474
16.492
8.280
939
23.302
108.375
86.117
11.634
19.010
19.990
8.758
1.654
25.179
106.562
81.403
10.368
Die Theilnahme am Primär-Unterrichte war demgemäss überall in erheblichem
Anwachsen begriffen und wenn auch die Mängel in Aufzeichnung der
schulpflichtigen Kinder keine verlässliche Vergleichung ihrer Ziffer mit jener
der schulbesuchenden gestatten, so lässt sich doch mit Sicherheit behaupten,
dass der Schulbesuch in Oesterreich unter und ob der Enns, Salzburg, Tirol
und Vorarlberg, Böhmen, Mähren und Schlesien sehr befriedigend war, in
Steiermark und Kärnten sieh rasch besserte, und nur in Krain und im Kiistenlande,
namentlich betreffs der Mädchen, ungünstig blieb, endlich in Dalmatien,
Galizien und der Bukowina auf ein Minimum herabging.
Auch die Benützung der Landessprachen fand in der Volksschule, zufolge
des Erstarkens der nicht-deutschen Nationalitäten, allmälig verbreitetere
Aufnahme, indem bis zum Jahre 1847 neben 5910 reindeutschen Schulen
2.821 Cechische, 491 polnische, 741 ruthenische, 459 polnisch-ruthenische,
64 slovenische und 58 serbische bestanden, die italiänische Sprache (ausser
dem lombardisch-venetianischen Königreiche) in Südtirol und in vielen grösseren
Städten des Küstenlandes und Dalmatiens ausschliessend in den Schulen gebraucht
wurde, und überdiess in 1200 Schulen die deutsche Sprache, in
168 die italiänische Sprache neben einer Landessprache in Uebung stand.
Allein die Wirksamkeit der Behörden für die Ausbreitung des Volksunterrichts
war eine viel minder lebhafte, als in der Zeit Maria Theresia’s
und Joseph’s II., und namentlich wogen die Patrimonialämter, welche in unterster
Instanz thätig sein sollten, sehr oft das materielle Interesse der Patrone
und Grundobrigkeiten allzu ängstlich gegen die ungleich gewichtigeren öffentlichen
Rücksichten ab, so dass sich die Verhandlungen über sehr nothwendige
Schulen in die Jahrzehnte verschleppten. Noch gab es Gegenden, in denen
auf eine Meile im Umkreise keine Schule vorhanden war.