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MAK

Full text : Die Frauenarbeit und nationale weibliche Hausindustrie auf der Wiener Weltausstellung

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Betriebenen  ©rann  im  Seiß  auf  bem  burcßficßtigen  Untergrunbe  feßr
gewinnend  Siefe  Store«  finb  f)atb  ©iafcßiuen*,  ßalb  grauenarbeit
unb  finb  in  ber  Stu«ftellung  in  bec  mannigfacßften  Seife  »ertreten.
£)a«  Uuoergtekßlicßfte,  mag  granfreicß  jebocß  au  Arbeit  bon
grauenßanb  gebracht  ^at,  finb  feine  ©turnen.  Sin  großer  ®la«fcßranf
entfalt  eine  SottectiDauoftettung  bon  fünftticßen  ©flanken  unb  ©lütßcn
unb  t)at  bon  bem  bieten  Scßönen,  ba«  mir  in  biefem  Strtifet  t)ier  in
ber  franjofifcßen  Stbtßeitung  finbeu,  ba«  ©orjügticßfte  aufgenommen.
Unter  einem  feinen,  mit  Spßeu  umfponnenen  ©itterbacße  ift  ba  ein
ganjer  Salb  bon  ©tunten,  ber  tßeit«  frifcß  au«  ©too«  unb  $wifcßen
©lufcßelgeftein  ßerborwäcßft,  tßetl«  an  ©aumftämmen  auf  unb  nieber
Itimmt,  tßeil«  in  ©afen,  (Stäfern  unb  färben  prangt.  ®a  liegt  ein
@trauß  ßatb  erblaßter  Pulpen  im  ©rafe,  bort  ein  gebrochener,  buf»
tenber  gwtfunberäweig;  baueben  fteigt  eine  ©efellfcßaft  bon  ©rimein
ßerbor  unb  fteßt  ein  ©üfcßel  SöWenjaßn  mit  ben  jadigen  ©tattern,
tßeit«  bott  crblüßt,  tßeit«  at«  fnofpe,  tßeil«  mit  bem  ftodigen  Samern
ßaupte,  ba«  bie  befieberten  Stietcßen  umfteßen.
Unweit  babou  feßen  wir  ein  grobe«  f  örbcßen,  au«  ©aft  unb
§04  geftoißten,  mit  ©too«  gefüllt  unb  in  biefem  eine  ganje  Saft  bon
(Stiefmüttercßen  in  alten  garben;  ba«  prangt,  ba«  gtänjt,  ba«  brücft
unb  geuirt  ficß,  ba«  ift  Sitte«  fo  frifcß,  fo  teben«tuftig;  man  ftaunt,
biefe  junge  ©racßt  nun  fcßon  feit  SJfonaten,  £ag  um  £ag,  ßier  wieber*
jufinben,  unb  baß  e«  ba  in  ber  reijenben,  gtüdlicßen  ©tütßeugefettfcßaft
fein  Setten,  fein  ©ergeßen  gibt.  Unb  bocß  ift  ba  in  bem  Dfofenftrauß,
ber  über  ben  9tanb  einer  ©ta«fcßate  gelegt  ift,  mitten  in  bem  Strauße
bott  buftfger,  großer  ©tiitßen  eine  entblättert;  bie  feinen  Staubfäben
nur  ßatten  nocß  feft  unb  ein  paar  gefrümmte  Setcßbtättißen;  unfcßeim
bar  unb  bergeffen  liegt  bie  entblätterte  ©lütße  jWifcßen  ben  glücf»
ticßeren,  ben  jugenbfrifcßeu  ©enoffinuen.
Sin  ben  fuorrigen,  mit  9ftoo«  überfponnenen  ©aumftämmen
flimmert  allerßanb  ©ewäcßfe  empor  ober  neigen  fi<ß  oou  oben  mit
wiegenben  Dfanfen  unb  ©tättern  ßerab.  S«  ift  ba  bie  §au«Wurä  in
©lütße  unb  in  9?uße,  ©tattpftansen  aller  Slrt,  ber  Spßeu  mit  ben
gefunben  unb  ben  franfen  ©tättern,  baneben  fcßwebeube  ®ra«blütßen
unb  nicfenbe  fpalme,  ein  bunte«,  reijenbe«  ©ewimmel.
31.  c.  SnbeteS.  gtauenctrbeit.

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