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Full text: Die Frauenarbeit und nationale weibliche Hausindustrie auf der Wiener Weltausstellung

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ficf) bie grauen felbft jufammen,tnbem fie bott£>aufirernunb3igeunern 
bab (SrforberlicEje erfteljen, an ©über» unb ©olbrnüttjen baju tljun, 
»ab ifjre iDtittel erlauben, unb fo oft unter einer mehrere ißfunbe 
»iegenben Saft prangen. 
S3ou ben ißrobuften ber fpaubinbuftrie beb Sanbeb finb eb nur bie 
gewebten »offenen £eppidjeunb Seifen, unb bie ^alinatücfjer, »etcfje in 
bie SBelt t)inaubgepen. ©ouft bleibt 2lfleb abgefcfjtoffcn, alb öolfbtljüm» 
lidjeb ®e»anb unb (Sefcpmcibe im Sanbe. SSie lauge eb fo bleiben »irb ? 
Sßir wiffen eb nicht. (Sb liegt »ic ein eigentümlicher ffieij über irnfe» 
rem Oefterreicl), bajj eb folcffe ©ct)ite nationalen llrfprungeb noch 
birgt, ba§ in feinen Sanben braunen noch bab ©pinnrab unb ber 
äßebftupl fdtjtüirrt unb alte ©raffff unb alte ©itte nod) bem 2Solfe 
f gehören. (Sb muff »opl anbcrb »erben unb wirb attberb, »ir fel)en eb 
ja £ag um Sag lornmen; aber inbeffen ift unb bei fo einem (SinblicE 
in bab frembe Seben beb einfamen SSoIfeb, alb ob »ir in einer alten 
(Shronif non alten 3eitcn unb alten ©itten läfen, unb oou einer ab* 
fonberlicpen SBunbermähr, bie bod) einmal erlebt »urbe unb »aljr 
gcwcfen ift.
	        
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