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Full text: Bericht über die Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873

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durch einige kleine, wie es schien, mehr als Modelle denn als 
wirkliche Maschinen dienende Apparate dargestellt wurden, be 
stehen der Hauptsache nach aus einem oylindrischen nach oben 
sich erweiternden und an beiden Kopfenden konisch geschlossenen 
Gefässe, welches in geneigter Lage (circa 45") in Zapfen um 
seine Längenachse drehbar ist, und dessen Innenraum von einer 
an die Gefässwand festgemachten Schraubenfläche mit nach oben 
stark geneigten Erzeugenden wendeltreppenartig durchzogen ist. 
Dieses Gefäss ist bis 3 / 4 seiner Höhe mit Wasser gefüllt und 
wird am unteren Ende geheizt. Der sich daselbst entwickelnde 
Dampf fängt sich an der Schraubenfläche und bringt, während 
er sich an derselben emporwindet, das ganze Gefäss und mit 
demselben mittelbar eine Biemscheibe in Drehung. Der nach 
oben zu sich erweiternde Schneckenraum gestattet die Expansion 
des aufsteigenden Dampfes. Dieser entweicht an oberster Stelle 
aus dem Gefässe in ein ebenfalls schraubenförmig um das Ge- 
fäss gewundenes Bohr, condensirt hier und fliesst als Conden- 
sations-Wasser wieder in das Gefäss zurück. 
Der Apparat ist verblüffend einfach, hat keine beweglichen 
Theile, keine Dichtungen, und ist namentlich bei Anbringung 
einer einfachen Sicherheitsvorrichtung, welche eine zu starke 
Dampfentwicklung hintanzuhalten vermag, ganz ungefährlich. 
Wir waren leider nicht in der Lage, Angaben über allfäl 
lige Versuchsresultate, welche Aufschluss über den Wirkungsgrad 
dieser Maschine zu geben geeignet wären, zu erhalten. 
Prof. Johann Eichelter. 
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