MAK

Full text: Bericht über die Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873

•212 
einem allgemein zusammenhängenden Arrangement in der Trans 
missions-Bewegung durch eigene Transmissionen sich unabhängig 
gemacht. 
Ausser den Motoren *) und den für das Transportwesen 
reichlich ausgestellten Locomotiven und Eisenbahn-Waggons waren 
unter der Anzahl der Arbeite - Maschinen diejenigen für die Be 
arbeitung der Metalle und des Holzes, sowie der Maschinen der 
Textil-Industrie am zahlreichsten vertreten, und zeichneten sich 
im Allgemeinen vortheilhaft durch die Einheit in der Construc- 
tion aus, die allen Fabrikanten gleich gemein war und wozu die 
in grosser Auswahl bestehenden technischen Zeitschriften wohl 
den grössten Theil beigetragen haben. 
Immerhin bleiben aber die vortrefflichen Muster-Maschinen 
Englands die Grundlage für die jetzt bestehenden Maschinen 
mancher Zweige der Maschinen-Tndustrie, und ist es dieses Land 
vorzüglich, das in der Vervollkommnung der Maschinen unermüd 
lich weiterarbeitet und bei Neuerungen die hilfreichste Hand 
darbietet. 
Hass trotzdem die Fabrieation anderer Länder ihre eineneu 
o 
Wege geht und vortheilhafte, zweckentsprechende Constructionen 
bietet, beweisen die ausgestellten Maschinen hervorragender deut 
scher Firmen, sowie mehrere österreichische Fabrikanten, deren 
Erzeugnisse den besten englischen Firmen würdig zur Seite stehen. 
Aber auch die Schweiz, Frankreich und Belgien dürfen nicht 
übersehen werden. Sie zeichnen sich durch vorzügliche Arbeits- 
Maschinen selbstständig aus und haben in speciellen Zweigen 
Grossartiges geleistet. Ebenso sei der amerikanischen Fabrikanten 
gedacht, welche zwar mit einer beschränkten Anzahl von Ma 
schinen aufgetreten sind, diese aber von der sinnreichsten Art. 
so dass deren Verkauf schon bei ihrem sofortigen Erscheinen 
gesichert war. 
Im Allgemeinen war wohl kein Industriezweig, der nicht 
durch eine mehr oder weniger grosse Anzahl von Arbeits-Ma- 
*) Siehe vorhergehenden Bericht über „Motoren“ S. 108 
Die Bed
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.