;uider stehenden Säulen bestehend vertreten, und wechselte eine
solche Gruppe immer mit 3 einfachen, jedoch stärkeren Säulen ab.
Der Betrieb der Gesammt-Transmission war durch 17 Dampf-
Maschinen von 600 Pferden unterhalten und hatte jedes Land
für die entsprechende Dampfbeschaffung ein selbstständiges Kessel
haus. Die Dampf-Leitungsröhren mit den ausserhalb der Halle
liegenden Absperr-Ventilen, sowie die Wasserleitungsröhren für
die Beschaffung des Wassers für die Kessel, wie für die Con-
deusation von der Niederdruck-Wasserleitung aus befanden sich
unterirdisch, und erwies sich die ganze Anordnung als durchaus
praktisch und solid.
In Folgendem sei nun der Krahnen und Hebvorrichtungen
Erwähnung gethan, die grösstentheils bei der Aufstellung sowohl
als bei der Abtragung der Maschinen functionirten.
Besonders hervorragende Objecte sind die 4 in der Höhe
befindlichen für den Dienst in der Maschinen-Halle ausgeführten
baut kiahnen, welche mit ihren Bädern einerseits auf den äusseren
Längen-Traversen des Transmissions - Gerüstes, andererseits auf
den anderen Längen-Traversen laufen, welche von den an den
Pfeilern des Mittelschiffes aufgestellten Säulen getragen werden*).
Die beiden kleineren, aus schmiedeisernen Trägern gebildeten
Laut ki ahnen, bei denen die Lasten mit Flaschenzug und mittelst
Hand gehoben werden, lieferte Körösi in Graz, während die beiden
grösseren, von der Transmission aus getriebenen, von L. Stucken
holz in Wetter an der Ruhr angefertigt wurden.
*) Ausführlicheres über die obenbeschriebene Transmissions- und Krahn-
Anlage siehe ,Zeitschrift des Ing.- n. Arcli. Vereins“ 25. Jahrgang S. 137
„Ueber den eisernen Centralbau für die Weltausstellung in
Wien“ von Heinrich Schmidt, Ober-Ingenieur und Bau-Inspector. Dieser
Bericht bringt in kritischer Weise die Projectsverfassung und Ausführung
säimntlicher Eisen-Constructionen sowohl in dem Industrie-Palaste als auch
in der Maschinenhalle zur Darstellung Die sehr eingehende Baubeschreibung
wild durch in grossem Maasstabe ausgeführte Zeichnungen auf 10 Blättern
illustrirt, und lenken wir die Aufmerksamkeit des Fachmannes hauptsächlich
auf den höchst interessanten Vorgang bei der Montirung der Rotunde.
Die Zeichnungen über Ansicht und Schnitt des Industrie-Palastes findet
der geneigte Leser in dem X. Hefte des oben erwähnten Jahrganges.
Die Red.