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In Circular-Sägen grösserer Dimensionen excellirten Powis
MiJ]wall, Pfaff & Fernan, Robinson, Worssam und Schmaltz.
Diese Sägen, zum Schneiden von Schwellen, Dielen und
dickem Langholz eingerichtet, haben Sägeblätter bis 4' Diam.
und eine Schnitthöhe von 21" und sind selbstthätig. Das Holz
wird theils mit einer endlosen Kette gegen die Säge geführt, in
der schmiedeiserne Klammern angebracht werden, um die Enden
des Holzes festzuhalten (nach dem Schnitt wurden die Klammern
entfernt und ein anderes Holz aufgelegt, so dass auf diese Weise
eine continuirliehe Arbeit erzielt wird); theils wird, wie bei
Ransome, der Block durch ein Seil zugefiihrt, an dessen Ende
ein den letzteren rückwärts fassender Haken befestigt ist. Das
Seil wickelt sich um eine Trommel am anderen Ende des Tisches,
welche durch ein Getrieb von der Maschine selbst in Bewegung
gesetzt wird und dem auflaufenden Seile eine veränderliche Geschwindigkeit
von 15 bis 60' mittelst Anwendung einer fünffachen
Stufenscheibe ertheilt*).
Pfaff & Fernan stellten eine Doppel-Circularsäge für Pfosten
oder zum Säumen der Bretter aus, wobei das Holz selbstthätig
zwischen gerifften Walzen durchpassirt, welche vor und hinter
den Sägen angebracht sind. Führungswagen mit Spannkloben
laufen auf einer Bahn und halten das Holz in der festgestellten
Richtung, so dass dasselbe keine unfreiwillige Seitenbewegung
machen kann, sondern den vorgezeichneten geraden Weg einhalten
und hinter der Säge auf kleinen Sehienenwagen durch 2 seitliche Schrauben
mit Spitzenkronen festgehalten und dem Sägerahmen zugeführt.
Diese Art Sägegatter, welche auch transportabel sind und sich für das
Bearbeiten des Holzes in Waldungen empfehlen, bedürfen keiner aussergewöhnliehen
Fundamentirung wie bei den grossen Bundgatter-Sägen, da ein
gut befestigter Holzrahmen genügt, auf welchen das auf einer eisernen
Grundplatte befestigte Sägegatter aufgeschraubt wird.
*) Diese Methode der Zuf hrung hat unstreitig durch seine Einfachheit
viele Vortheile vor derjenigen, welche darin besteht, dass ein Tisch, auf
welchem der Block befestigt wird, durch ein Getrieb, das in eine Zahnstange
eingreift, weiter geschoben wird. Die Ursache der Unregelmässigkeiten,
welche hiebei oft im Schnitte vorkamen, bestand darin, dass Sägespähne
zwischen Getriebe und Zahnstange geriethon und der Tisch gehoben wurde.
Dieses zu vermeiden, stellt Worssam die Zahnstange so, dass das Getriebe
in horizontaler Ebene arbeitet.
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