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Full text: Bericht über die Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873

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Dagegen stellte das deutsche Reich die meisten Ma 
schinen aus und glänzte durch die renommirten Firmen: Säch 
sische Maschinenfabrik in Chemnitz (früher Hartmann) und 
Chemnitzer Werkzeug - Maschinenfabrik (früher Zimmermann), 
welche wohl die bedeutendsten und geschätztesten Maschinen 
aufzuweisen hatten, worunter Räder-Drehbänke, Horizontal-Bohr- 
maschinen, Tyres-Bohrmaschinen, Blech-Hobelmaschinen, Lang 
loch-Bohrmaschinen, Zahnräder-Hobelmasohinen etc. Desgleichen 
die Firma: Heilmann, Ducommun & Steinlein in Mühlhausen, die 
mit einer Collection der vorzüglichsten Maschinen aller Arten, 
die sich durch die grösstmöglichste Vollkommenheit auszeich 
neten, den Weltmarkt beschickten. Ferner ragte Wagner & Comp, 
in Dortmund durch ausgezeichnete Werkzeug - Maschinen für 
Eisenbahn-Werkstätten hervor; ebenso die deutsche Werkzeugs- 
Maschinenfabrik (früher Sondermann & Stier) in Chemnitz mit 
zwei neuen Maschinen derselben Branche; ferner die Werkzeug- 
Maschinenfabrik Saxonia (früher Coust. Ptafi) in Chemnitz mit 
vorzüglichen Maschinen, worunter eine doppelte Shaping-Maschiiie; 
dann G. Schöne & S. in Leipzig mit sehr guten Maschinen, 
worunter eine Hobel-Maschine und Nut-Stossmaschine vortreff 
licher Art, und Englerth & Günzer in Eschweiler Aue mit einer 
grossen Scheer- und Loch-Maschine. 
Riedinger in Augsburg brachte eine neue sehr interessante 
Kegelrad-Hobelmaschine; Honer in Ravensburg stellte Maschinen 
aus von erprobter Construction und guter Ausführung; ebenso 
Gschwindt in Carlsruhe, die Werkzeug-Maschinenfabrik Vulcan 
in Chemnitz; Collet & Engelhard in Offenbach und andere, 
Oesterreich bot in dieser Branche wenig Neues, und zeich 
nete sich nur eine Firma: Pfaff & Fernau in Wien, duich eine 
Reihe schöner und sorgfältig gebauter Maschinen aus, so dass 
sie den ersten deutschen und englischen Firmen ebenbiutig zui 
Seite gestellt werden kann. Neben dieser Firma waren Eschei, 
Wyss & Comp, in Leesdorf mit wenigen aber guten Maschinen 
erschienen, ebenso Müller in Wien mit gewöhnlichen Drehbänken, 
Hobel- und Bohr-Maschinen; ferner stellten Hipp und Horak &
	        
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