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hing ist sehr einfach. Ebenso stellte Pratt & Whitney eine kleine,
vortrefflich construirte horizontale Bohrdrehbank aus.
Eine kräftig gebaute, schöne Horizontal-Bohrmaschine zum
Ausbohren von Oylindern etc. brachte Pfafif & Fernau in Wien.
Dieselbe hat traversirenden Tisch, der horizontal vor und rückwärts
selbstthätig ist. Die Bohrspindel ist vertical verstellbar
und zur Aufnahme einer Fraisenscheibe eingerichtet, und geht
in diesem Falle beim Fraisen selbstthätig auf und nieder.
Eine der schönsten und trefflichsten, in ihrer Art eigenthümlichen
Horizontal - Bohrmaschinen stellte die Sächsische
Maschinenfabrik in Chemnitz*) aus.
Unter den grossen Doppel-Horizontal-Bohrmaschinen zeichneten
sich diejenigen von Sharp, Stewart & Comp, und der Sociöte
Houget, Testoii in Yerviers aus**).
Von Langloch-Bohrmaschinen, bei welchen der Bohrer sammt
dem Bohr-Support sich je nach der Länge des zu erzeugenden
Schlitzes hin- und herbewegt, stellte die Chemnitzer Werkzeug-*)
Auf einem ö"' langen, 96 c “ freiten Bett ist ein verticaler Ständer
von 1.16 m Höhe verschiebbar, an welchem der mit 5 verschiedenen Räder-Uebcrsetzungen
für das Schalten versehene Bohrschlitten mit der horizontalen
Bohrstange sich auf- und niederbewegen kann. Mit dieser Maschine
lassen sich nicht nur runde, sondern auch Langlöcher sowohl in verticaler
als horizontaler Richtung erzeugen und sind alle Bewegungen hiefür, sowohl
die des verticalen Ständers auf dem Bett, als die Auf- und Niederbewegung
des Bohrschlittens am verticalen Ständer selbstthätig und werden von am
Bett angebrachten Längen-Achsen eingeleitet, können aber auch von Hand
regulirt werden. Die Drehung der Bohrspindel wird von der unteren seitlichen
Achse am Bett durch con. Räder auf eine senkrechte und eine horizontale
Quer-Achse am Bohrschlitten hervorgebracht.
**) Diese Maschine, eingerichtet, um verschiedene Gegenstände zu
gleicher Zeit auszubohren oder an einem Gegenstand verschiedene Löcher zu
erzeugen, hatte ein Bett von 5,1“ Länge, an welchem zwei Bohrschlitten sich
hin- und herbewegen können; diese Schlitten tragen die Bohrspindeln, welche
durch ein doppeltes Vorgelege mit vierfacher Stufenscheibe (wie bei Drehbänken)
angetrieben werden. Die Bohrstangen werden von Lünetten am vorderen
hervorragenden Theile der Schlitten gefasst, und die Gegenstände, die
zu bearbeiten sind, auf diesen Schlitten, resp. zwei damit verbundenen runden,
mit extra Längen - und Querverschiebung versehenen Tischen aufgespannt.
Alle Bewegungen sind selbstthätig.