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Full text : Bericht über die Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873

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Verzierungen  zu  erzeugen  im  Stande  ist.  Wenn  die  Verzierung
das  Holzstück  einsäumen  soll,  so  dient  dieses,  nachdem  es  von
der  endlosen  Säge  geschnitten  worden  ist,  als  Führer.  Mit  dieser
Maschine  bringt  man  in  wenigen  Minuten  die  zierlichsten  Ornamente ­
  hervor,  zu  welchen  ein  Holzschneider  geraume  Zeit  verwenden ­
  müsste.
Nachdem  ich  obige  Betrachtungen  über  den  gegenwärtigen
Stand  der  besprochenen  Maschinen  vorausgeschickt  habe,  schreite
ich  nunmehr  zur  Namhaftmachung  der  vorzüglichsten  Aussteller. ­

Auf  diese  übergehend,  gedenke  ich  in  erster  Linie  des  Herrn
Ferdinand  Arbey  in  Paris,  sowie  der  Herren  Samuel  Werssam  &
Comp,  in  London*),  dann  der  Herren  Carl  Powis  &  Comp,  in
London,  Springer  und  Sterne,  Ferdinand  Tuscher  in  Wien,  Guilliet
  in  Auxerres,  Gebrüder  Sehmaltz  in  Offenbach  a.  M.,  Wilhelm
Gibson  &  Söhne  in  Göthenburg,  Stanley,  Rule  und  Level  in
Amerika**).
Jedermann  kennt  die  Wichtigkeit  der  Holzarbeiten  in  Triest,
sowie  den  Umstand,  dass  der  bei  weitem  grösste  Theil  derselben
mittelst  gewöhnlichen  von  Hand  betriebenen  Werkzeugen  hergestellt ­
  wird;  ein  Uebelstand,  welcher  bei  der  theuren  und  langsamen ­
  Handarbeit  die  Concurrenz  unseres  Platzes  mit  anderen
sich  der  Maschinenkraft  bedienenden  Hafenstädten  in  den  meisten ­
  Fällen  unmöglich  macht.  Kommt  noch  dazu  die  theilweise
Mangelhaftigkeit  der  Ausführung  in  ästhetischer  und  künstlerischer ­
  Beziehung.

*)  Ein  Album,  enthaltend  103  Musterzeichnungen  der  verschiedenen
Fabricate  Arbey’s,  sowie  ein  zweites  mit  70  schön  ausgestatteteu  Bildern
der  vorzüglichen  Erzeugnisse  Werssam's  sammt  mehreren  von  Maschinen
bearbeiteten  Musterhölzern,  wurde  von  dem  Berichterstatter  bei  dem  löblichen ­
  Gewerbe-  und  Kunstverein  zur  beliebigen  Einsicht  für  Jedermann  deponirt

**)  Die  von  dieser  Firma  ausgestellten  modificirbaren  Hobel  aus  Holz
und  Eisen  zeigen  so  nennenswerthe  Vorzüge  vor  ähnlichen  Werkzeugen,  dass
die  ganze  Sammlung  von  dem  hohen  Handels-Ministerium  für  die  k.  k.  Forst-Akademie
  in  Mariabrunn  angekauft  worden  ist.
            
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