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MAK

Full text : Bericht über die Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873

stungen  sonst  sehr  bekannte  Firmen  sieh  der  Beschickung  ganz
enthalten  haben,  etwas  lückenhaft  geworden.  Auch  Frankreich
stellte  vielfach  Neues  nnd  Vortreffliches  ans:  denken  wir  nur  an
Nollet’s  und  Gramme’s  Maschinen,  an  Mayer’s  und  d’Arlincourt’s
  Telegraphen,  an  Jamin’s  Magnet,  Breguet,  Hartnack,
Casse,  Froment  -  Dumolin  u.  s.  w.,  und  wir  können  nicht
umhin,  ihnen  die  gerechteste  Anerkennung  widerfahren  zu  lassen.
Was  die  Eleganz  und  Präcision  der  Ausführung  anbelangt,  hat
Frankreich  nichts  von  seinem  Prestige  verloren.  Die  Ansammlung ­
  so  vieler  geistiger  und  materieller  Mittel  in  einem  einzigen
Punete,  die  bekannte  Opferwilligkeit  dieser  Nation  für  grosse
Ideen  setzten  die  französischen  Institute  leichter  als  irgend
welche  andere  in  die  Lage,  Experimente  in  grossem  Maassstabe
ausführen  und  ihre  Nutzanwendung  erproben  zu  können.
Oesterreich  hat  Vieles,  in  manchen  Abtheilungen  sogar
sehr  Gutes  und  Neues  ausgestellt;  die  Waagen  von  Ruprecht,
die  Barometer  von  Kappeller,  die  Nivellir  -  Instrumente  von
Starke,  die  Säulen  von  Noe  &  Marcus,  die  Apparate  von
Lang,  Kravogl  u.  s.  w.  und  verschiedene  andere  recht  anerkennenswerthe
  Leistungen  zeugen  von  Fortschritt,  und  wenn  die
Ausstellung  in  dieser  Gruppe  besser  geordnet  und  ersichtlicher
gewesen  wäre,  hätte  in  vielen  Zweigen  Oesterreich  geradezu
glänzen,  namentlich  mit  seinen  Thermosäulen,  Barometern  und
geodetischen  Apparaten.
Die  Schweiz  hat  besonders  durch  seine  Präcisions-Instrumente,
  durch  die  Goldschmidt’schen  Aneroide,  Ausstellungen
der  Kassier  &  Escher’schen,  Amsler-Laffon’schen  Autographen, ­
  die  Ausstellung  des  Institutes  von  Genf,  des  Hippeschen
  in  Neuenburg  u.  A.  die  Aufmerksamkeit  auf  sich  gelenkt.
Ist  dabei  auch  nichts  Neues  von  besonderer  Tragweite  zu  verzeichnen, ­
  so  war  doch  die  Ausführung  stets  gut  und  präeis.
England  hat,  da  wir  Siemens  Brothers  als  Filiale  der
Berliner  Fabrik  betrachten  müssen,  ausser  Pillischer,  dessen
Arbeiten  sehr  solid,  schön  und  zahlreich  waren,  doch  nichts
speeifisch  Neues  enthielten,  gar  nichts  gebracht.  Es  haben  überhaupt ­
  nur  drei  englische  Firmen  ausgestellt,  davon  Hooper
            
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