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Full text: Bericht über die Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873

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Des von Antonio Pons in Turin construirten Meteoro 
graphen thäten wir wohl, lieber nicht zu gedenken, so schlecht 
war es gearbeitet. Doch können wir hier des für die Beurthei- 
lung der kleinen Lnftgeschwindigkeiten in Röhren, z. B. bei 
Ventilationen, sehr brauchbaren und sehr empfindlichen Diffe 
rential-Manometers von Dr. Med. Adolf Vogt in Bern zu 
erwähnen nicht unterlassen. Seine Einrichtung basirt sich auf 
die Differenz des Luftdruckes in und ausser der Röhre. 
Ventilations-Vorrichtungen waren keinerlei neu gebracht 
worden; die verschiedenen in der Maschinenhalle aufgestellten 
Ventilatoren basiren sich auf die Centrifugal - Luftpumpe und 
ähneln unseren Windmühlen. Sie fielen ihrer grossen Leistungen 
wegen allenthalben in die Augen. 
III. Akustische Apparate. 
Die wissenschaftliche Behandlung der Töne und ihrer Schwin 
gungszahl hat in den letzten Jahrzehnten, namentlich seit ihrer 
Verbindung mit Optik und Elektromagnetik ausserordentliche 
Fortschritte gemacht. Ihre Behandlung durch Männer wie Helm 
holz und Tyndall hat eine grosse Reihe von hervorragenden 
Kräften in dies früher etwas stiefmütterlich behandelte Gebiet 
hinübergelenkt. Seit Ckladny, Seebeck, Cagnard de la 
Tour, Weatstone und Lissajous trat ein kleines Intermezzo 
ein, bis wieder die beiden Heroen Helmholz auf dem physiolo 
gischen, Tyndall auf dem physikalisch und experimentellen Wege 
einen ganz neuen Aufschwung dieser Disciplin herbeiführten. In der 
Pariser Ausstellung glänzte König aus Paris durch eine ganze 
Reihe von äusserst sinnreichen und feinen Apparaten zur Dar 
stellung der Theorie des Klanges, einen Vocal-Apparat nach 
Helmholz, ein Vibrations - Mikroskop nach Lissajous u. s. w. 
Auch Wesserhöfte ans Riga brachte akustische Apparate, na 
mentlich das von Töpler erfundene Universal-Vibroskop. 
Die Wiener Ausstellung war verhältnissmässig sehr arm an 
akustischen Ausstellungs-Objecten. Ausser den bekannten, für
	        
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