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Full text: Bericht über die Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873

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forderungen nicht genügen, und erst als es 1829 Be quere], 
dem Begründer der elektro - chemischen Theorie gelungen war, 
die erste constante Säule, d. h. mit ziemlich lange gleichmässig 
andauernder Stromstärke zu construiren, folgte unter Daniell, 
Bimsen, Grove, Meidinger, Siemens & Halske, 
Kramer, Minotto und einer nunmehr schon bald unabseh 
baren Menge von Gelehrten, eine Beihe von äusserst brauch 
baren Erregern für elektrische Kraft. Die richtige Anwendung 
und Zusammenstellung, sowie die Wahl der elektrischen Säule 
lehrt uns das 0 h m’sche Gesetz, das noch immer nicht genügend 
gewürdigt, sich durch nutzlos vergeudete Kraft und erhöhten 
Geldaufwand stets bitter am reinen Praktiker rächt. 
Für wissenschaftliche Untersuchungen ist es meist der Fall, 
dass wir sehr intensive Ströme brauchen und hiefiir dienen uns 
die zwar kostspieligen und weniger handlichen, dabei theuren 
und übelriechenden Elemente von Bimsen und Grove, doch 
für fortwährend in Bereitschaft stehende und nur intermittirend 
arbeitende Apparate, z. B. Telegraphen, ist es nothwendig, dass 
die Säulen sehr lange arbeiten, ohne einer Nachhilfe zu bedürfen 
und kein nutzloser Verbrauch von Zink entstehe, dem durch 
Amalgamiren der Zinke nicht ganz abgeholfen wird. Diesen An 
forderungen steht noch jene durch den riesigen Bedarf gerecht 
fertigte an der Seite, „dass die Herstellung möglichst billig und 
einfach sein soll“. Diesen Bedingungen haben besonders Mei 
dinger, Kramer und Siemens & Halske und einige 
Andere abzuhelfen gesucht, und die Säulen von Siemens & 
Halske, die Abänderung der Meidinger’schen nach Krüger 
(die so allgemein von der deutschen Telegraphenverwaltung ein- 
geführt worden ist) und in Frankreich nach Call and und Le- 
clanche entsprechen so ziemlich dieseii Anforderungen. 
In der Theorie der hydro - galvanischen Batterien ist die 
anzustrebende Vollkommenheit eines Elementes dann erreicht, 
wenn der chemische Process der verrichteten Arbeit equivalent 
und daher diese auch der Dauer desselben proportioneil ist. 
Haben die früheren vielfachen Versuche mit den hydro- 
galvanischen Elementen stets die Ausnützung des positiven Poles
	        
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