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Full text : Bericht über die Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873

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regende  Klopfen  den  Nachbar  zu  stören,  stumm  gemacht  wurde.
Vielfach  wurde  versucht,  die  Manipulation  der  Stromgebung  ganz
zu  umgehen  und  eine  automatische  Stromsendung  einzuführen. ­
  Schon  Morse,  Bain,  Weatstone,  Siemens  (seit
1853)  hatten  dasselbe  versucht  und  zwar  bald  mit  mehr,  bald  mit
weniger  Erfolg.  Hughes  benützt  seine  Claviatur,  und  Siemens
stellt  in  seinen  letzten  Apparaten  den  Schnellschriftgebern
die  Buchstaben  der  Claviatur  in  eine  Kugel  zusammen.
Alle  drei  der  neuesten  von  Siemen  s  ausgestellten  Telegraphen ­
  haben  dasselbe  Ziel  im  Auge:  nämlich  die  Herstellung ­
  einer  „automatischen  Schnellschrift“.  Sie  sind
eigentlich  alle  drei  einer  aus  dem  andern  hervorgegangen  und
zeigen  die  Weiterentwicklung  desselben  Gedankens,  d.  i.  die
Zeichengebung  der  Hand  des  Telegraphisten  zu  entziehen  und
einer  Maschine  zu  übertragen,  welche  nicht  wie  die  Hand,  bald
mit  mehr,  bald  mit  weniger  Geschicklichkeit  begabt  und  ausserdem ­
  der  Ermüdung  ausgesetzt  ist,  sondern  die  Zeichen  stets
gleichmässig  und  regelmässig  abzusenden,  mit  einer  Geschwindigkeit, ­
  die  nur  durch  die  Fähigkeit  der  Linie  elektrische  Ströme
aufzunehmen,  einer  Beschränkung  unterworfen  ist.  Alle  drei
Apparate  sind  daher  mit  einer  Claviatur  ausgestattet,  auf
welcher  der  Telegraphist  nur  immer  die  mit  dem  zu  telegraphirenden
  Buchstaben  oder  sonstigen  Zeichen  beschriebene  Taste
mit  dem  Finger  niederzudrücken  hat.  Bei  den  bisherigen  automatischen ­
  Telegraphen  wurde  das  abzutelegraphirende  Telegramm
entweder  in  einem  Papierstreifen  ausgestanzt,  was  zuerst  184G
Bain  versuchte  und  später  Siemen  s  und  Weatstone  mechanisch ­
  ermöglichten  oder  aus  einzelnen  Typen  zusammengesetzt,
wie  es  zuerst  Morse  1832  und  mit  besserem  Erfolge  Siemens
(1862)  zu  thun  sich  bemühten.  Dabei  ist  also  stets  ausser  dem
eigentlichen,  das  Telegramm  wirklich  absendenden  Schriftgeber
noch  ein  Vorbereitungs-Apparat  nöthig,  und  gerade  diese  Vorbereitung ­
  des  Telegrammes  ist  weit  umständlicher  und  zeitraubender
als  die  eigentliche  Beförderung  desselben.  Daher  ist  es  ein  wesentlicher ­
  Vorzug  der  drei  von  Siemens  &  Halske  gebauten
automatischen  Telegraphen,  dass  sie  die  Vorbereitung
            
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