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Full text: Bericht über die Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873

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Die Mikroskope von der Hand PlössHs in Wien haben 
seinerzeit Aufsehen gemacht, und der Tod dieses Mannes hat 
eine Lücke auf diesem Felde gelassen; doch scheinen die Nach- 
lolger dieser ehemals so berühmten Werkstatt eifrig bestrebt zu 
sein, die Aufmerksamkeit der Gelehrten nochmals auf die Wiener 
hi Zeugnisse zu lenken. Ein zierlicher Kasten in der Rotunde 
bekundete ihre gute Absicht. Auch Fritsch, vormals Prokcsch, 
brachte Mikroskope. 
England, das doch sonst reich an Meistern ist, hat es 
verschmäht, auszustellen; der Erfolg hat gezeigt, dass ihre Pro- 
ducte nicht unentbehrlich sind. 
Brasilien brachte ein Azimuthai - Instrument von Jose 
dos Reis in Rio Janeiro; Dänemark einige astronomische 
und geod. Instrumente von Holst und Jünger, beide in Kopen 
hagen. 
Italien, das in dieser Disciplin nicht ganz arm ist, 
brachte nur das übrigens recht gut gearbeitete viereckige Doppel- 
Fernrohr von Ponti in Venedig und einige optische und geodä 
tische Apparate und Mikroskope von G. Alemamio in Turin, 
die ebenfalls ganz gut gearbeitet waren. 
Prof. Carl Äusserer.
	        
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