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MAK

Full text : Bericht über die Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873

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Swinemünde.  Ein  Steinwurfkörper,  nahezu  Ins  zum  Hochwasser
leichend,  eingefasst  mit  einer  durch  Zangenhölzer  gegenseitig
verbundenen  Pilottenwand  bilden  den  Hauptkörper  des  12“  über
dem  W  asserspiegel  breiten  Objectes.  Die  Bekrönung  ist  mit  künstlichen ­
  Blöcken  von  (2“  Länge,  1.2“  Breite  und  1.3“  Höhe)  gebildet.
Lin  Bruchsteinpflaster  mit  in  entsprechenden  Entfernungen
eingelegte  Eisengitterplatten  ebnen  die  Krone  zu  einem  horizontalen ­
  Plateau.
Die  von  der  gleichen  Verwaltung  ausgestellte  eiserne  Landungsbrücke ­
  auf  der  Insel  Norderdey  (deutsches  Seebad)  dient
zur  bequemen  Landung  der  Schiffe  des  norddeutschen  Lloyd.  Bei
der  in  einer  Zeichnung  dargestellten  Brücke  von  300'  Länge  ist
bemerkenswert!!,  dass  die  eisernen  Joche  mit  der  Brückenbahn
bei  Eisgängen  zum  Abnehmen  eingerichtet  sind.  Auf  den  Köpfen
der  4 m  langen  Schraubenpfähle  sind  mit  6  Schrauben  Stühle
befestiget,  welche  in  conischen  Oeffnungen  die  Joche  aufnehmen
und  so  eine  Bewegung  nach  Oben  gestatten.  Die  11  einfachen
Joche  ruhen  auf  zwei,  die  5  doppelten  auf  vier  0.3“  im  Durchmesser ­
  haltenden  Schraubenpfählen,  welche  mit  Beton  ausgefüllt ­
  sind.
Amerika  expouirte  ein  unscheinbares  einfaches  Modell,
welches  eine  originelle  Idee  darstellte,  die  Minen  -  Anlagen  zur
Sprengung  des  Kiffcs  „Hallets-Point“  nächst  New-York  zur  Schaffung ­
  grösseren  Tiefwassers  für  die  Schiffahrt.  Es  handelt  sich  um
nichts  weniger  als  um  die  Sprengung  einer  Felsenmasse  (Gneis)
von  circa  66.000  Cubm.  in  einer  Flächenausdehnung  von  17.000^'"'.
Man  ist  auf  die  wohl  bisher  einzeln  dastehende  Idee  gekommen,
die  Sprengung  auf  einmal  vorzunehmen,  und  hat  zu  diesem  Behüte
einen  Förderungsschacht  angelegt,  der  geschützt  ist  von  der  Seeseite ­
  gegen  Eindringen  des  Wassers  durch  einen  in  Segmentform
circa  80’"  langen  Fangdamm.  Die  Sohle  des  Schachtes  liegt  circa
10“  unter  dem  Niederwasser,  von  da  sind  radial  (mit  einem
Gefälle  von  circa  4“  breite  Stollen  getrieben,  mit  welchen
die  ganze  zu  sprengende  Fläche  derart  unterminirt  wird,  dass
nur  einzelne  die  Decke  tragende  Pfeiler  stehen  bleiben:  nach
Vollendung  der  ganzen  Stollenarbeit  wird  Decke  und  Pfeiler
            
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