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der Adhäsion eine Aenderung des Oberbaues verlangt. Oberbau
mit Zahnstangen, mit Anordnungen zum Hinaufsehranben der
Züge durch Spiralräder, sind für Bahnen mit Personenverkehr
(namentlich zum Ersteigen einzelner Höhen) im Betriebe, und
ihre Anwendbarkeit für Güterverkehr erscheint nicht mehr fraglich.
Seoundäre Bahnen für Localverkehr mit normaler oder enger
Spur und Bahnen für Zwecke der Industrie, z. B. Seilbahnen mit
feststehendem oder umlaufendem Tragseil, kommen in immer
grössere Aufnahme.
Nach dieser flüchtigen Rundschau auf den drei Hauptgebieten
des Bauwesens erübrigt es noch, den Antheil zu kennzeichnen,
welchen die einzelnen Nationen an der Ausstellung
genommen haben, um durch die Vorführung interessanter Bauwerke
den seit 1867 in ihrem Lande gemachten Fortschritt zu
illustriren. Während sich die Niederlande, Italien und namentlich
Frankreich durch eine Reihe bemerkenswerther Wasserbauten
hervorthun, so geben wieder Deutschland und Oesterreich beredtes
Zeugniss von der auf dem Felde des Hoch- und Eisenbahnbaues
entwickelten Thätigkeit. Gedenken wir der Art und Weise, wie
die exponirten Objecte dem Publicum vorgeführt wurden, so
müssen wir in erster Linie die zwei Perlen der Darstellungen
auf dem Gebiete des Bauwesens erwähnen. Es sind dies die
Collectiv-Ausstellungen der Stadt Paris und des französischen
Bauten-Ministeriums. Musterhaft durch Geschmack in der Anordnung,
System in der Aufstellung und künstlerische Darstellung,
boten sie noch den unschätzbaren Vortheil, die für das ernste
Studium des Fachmannes so wichtigen Behelfe durch eine reiche
Zahl einschlägiger Documente und Monographien in ebenso kritischer
als vollständiger Weise zu bieten. Leider können wir
nicht das Gleiche von Italien, Deutschland und Oesterreich
berichten, bei welchen die Beschränktheit des durchaus ungenügenden
Raumes wohl der Hauptgrund für den Mangel an systematischer
und übersichtlicher Aufstellung gewesen sein mochte.
Am meisten fiel dies in Italien auf, zum grossen Nachtheile des
Landes, dem man die wohlverdiente Anerkennung nicht versagen
kann, in dem seit Paris verflossenen Zeiträume die grössten