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au vorwiegend edlem Metalle durch Sammlungen zur Geltung,
wie wir sie in ihrer Vollständigkeit in geoguostischen Museen
vergebens suchen würden. Die Ausstellungen des italienischen
Handels-Ministeriums*), der diversen Handelskammern und Ausstellungs-Commissionen,
des Hin. ür. Feliciani Alceo (Sammlung
altrömischer Bausteine) und Anderer boten für den Fachmann
ein ganz besonderes Interesse.
In Oesterreich verdanken wir den Bemühungen der k. k.
Seebehörde in Triest, der k. k. geolog. Reichs-Anstalt in Wien,
der k. k. Ausst.-Comm. in Brünn, des Museums Francisco Carolinum
in Linz, den diversen Bau-Gesellschaften in Wien und
einzelnen Industriellen, Collectiv-Ausstellungen von Bausteinen,
welche uns Gelegenheit bieten, zahlreiche Fundorte geeigneter
Materialien kennen zu lernen. Es sei hier nur der vorzüglichen
Marmorsorten aus Steiermark, Salzburg, Dalmatien und dem
Küstenlande des schönen Marmors aus dem Vintschgau, des
Poiphyrs und Serpentins, sowie der rothen und weissen Sandsteine
Süd-Thols, der Granite Ober-Oesterreichs und des rothen Marmors
aus Ungarn gedacht, um die Fülle der edleren Steingattungen
zu bezeichnen, welche dem heimischen Baukünstler zur Herstellung
und Ausschmückung monumentaler Werke zur Verfügung
stehen. Sollen jedoch diese Fundorte dem Producenten wie dem
Konsumenten von nachhaltigem Nutzen werden, so ist die Veröffentlichung
der auf Leistungsfähigkeit der Brüche, Beschaffenheit,
Festigkeit und Preis des Steines bezüglichen Daten von besonderer
Wichtigkeit. Wir sind daher der k. k. Seebehörde in Triest
zu besonderem Danke verpflichtet (in dem von ihr herausgegebenen
Special-Kataloge), die von ihr exponirten Probewürfel von
Steinsorten mit diesen so wichtigen Daten versehen zu haben **).
*) Siehe: “Catalogo ragionato dei prodotti minerali italiani ad uso
odilizio e decorativo, spediti dal ministerd d’agricoltura, industria e commercio
all' esposizione internazionale di Vienna. — Roma, IS73„.
**) können bei dieser Gelegenheit nicht umhin, auf die wechselseitigen
Bemühungen hinzuweisen, welche von Staat und Bahn in anderen
Ländern, beispielsweise in Frankreich, zur Hebung der Stein-Industrie gemacht
werden. So hat hier die Regierung besondere Laboratorien errichtet, in
welchen Baumaterialien aller Art, die vom Publicum einlangen, unentgeltlich