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MAK

Full text : Die moderne Wohnung und ihre Ausstattung

Mehr  weiß  ich  nicht  hinzuzufügen,
es  müßte  denn  die  Betrachtung  sein,
daß  ein  solches  Denkmal  überdies
noch  transportabel  bleibt  und  zur
edelsten  Zierde  der  Wohnung  gereicht, ­
  anstatt  daß  alle  architektonischen ­
  Monumente  an  den  Grund
und  Boden  gefesselt,  vom  Wetter,
vom  Mutwillen,  vom  neuen  Besitzer
zerstört  und,  so  lange  sie  stehen,
durch  das  An-  und  Einkritzeln  der
Namen  geschändet  werden«.
Fünfzig  Jahre  später  lebte  noch
ein  Abglanz  dieses  überragenden
Geistes.  Die  Großelternzeit  lebte  in
Goethe.  Vom  idealen  Zimmer  Adalb.
Stifters  wurde  schon  erzählt.  Ein
Fernrohr  durfte  nicht  fehlen,  denn  das
ist  die  Art  der  Dichter,  daß  sie  immer ­
  wie  durch  Fernrohre  sehen.  In
die  Zukunft  hinein.  Da  ist  die  Rede'
von  weißen  ruhigen  Marmorbildern
alter  Zeit,  die  den  Gipfel  seiner
Wünsche  bilden.
Die  Wiener  Kunstwanderungen
erschlossen  die  Wohnungen,  die  den
Kunstsinn  der  letzten  zwanzig  bis
dreißig  Jahre  offenbarten.  Die  Sache
war  lehrreich  genug.  Von  wirklich
edler  Plastik  war  wenig  zu  sehen.
Kaum  hie  und  da  eine  Porträtplastik.
Dagegen  hatte  die  Galvanoplastik  einen  breiten  Raum.  Man  denke  M.chel

Porträtplastik  von  Prof.  Franz  Metzner.

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