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blankgeputzten Häh
nen in der Marmor
verschalung, den glän
zenden Apparaten, den ^
technisch vorzüglich
eingerichteten Wasch
tischen sieht immer
einladend aus. Im
Schlafzimmer kann
man sodann den
Waschtisch entbehren.
Gerade was die Bade
einrichtung angeht, so
haben wir eine unbe
scholtene Vergangen
heit. In den glanzvollen
Zeiten des Hausrats
von der Gothik bis zum Rokoko ist keine Rede von Badeeinrichtungen. ^
Die »Kunst« befasste sich nicht damit, es blieb eine rein technische
Angelegenheit der neueren Zeit, darum haben wir es heute in vollkommen
von Stilarchitekturen unbeirrten, praktischen Formen vorgefunden. Nur
römische Vorbilder existieren und die sind sicherlich auch mustergiltig.
Früher war man weniger heikel in dieser Hinsicht. Heute ist das Bad
tägliches Bedürfnis für einen Menschen, der reine Wäsche trägt.
Man sieht, ein vollkommener Wandel in der bürgerlichen Wohnung
ist im Zuge. Die Nutzräume treten wieder in den Vordergrund. Gesund
zu schlafen ist eine Vorbedingung des persönlichen Wohlseins. Man
#
wird wieder den geeignetesten Raum als Schlafzimmer einrichten, und
die anderen Räume in zweiter Linie und nach Maßgabe ihrer Wichtigkeit
bedenken. Bei diesen anderen Räumen aber ist Einschränkung am
Platze. Man muß keinen Salon haben; man kann das Wohnzimmer als
solchen benützen oder man kann das Wohnzimmer mit dem Speise-
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