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Eisens, dort die Weichheit der Fichte,
die zähe Wucht der Eiche etc. sichtbar
macht und aus ihren natürlichen Eigen
schaften neue dekorative Werte zieht.
Die unmittelbare Anknüpfung an die
Natur, an die funktionellen Bedürf
nisse und Gewohnheiten des Menschen
schließt grundsätzlich die Wiederholung
gebrauchter historischer Formen aus
und eröffnet ungeahnte Gestaltungs
möglichkeiten, die eine lebendige or
ganische Beziehung zu unserem Wesen
unterhalten. In diesem engen Anschluß
an die natürlichen Forderungen liegt
also das Gemeinsame der heutigen
angewandten Kunst, aber zugleich auch
das Differenzierende. Die Lebenser
fordernisse, soweit sie in den Gebrauchs
dingen des Alltags, in den Gegen
ständen der Häuslichkeit zum Ausdruck
kommen, sind allgemeiner Natur, wenn
gleich sie überall eine andere Sprache
sprechen, einen anderen Dialekt. So
spüren wir bald in der allgemeinen
Kultur die persönliche, in den typischen
Formen die Individualität, im Zeitstil
den Geist der Heimat, den genius loci.
In England, in Deutschland und bei
uns wird nach den allgemeinen Grund
sätzen gearbeitet, allerdings überall mit
anderen Ergebnissen. Daran ist die
Ortstümlichkeit schuld, die Heimatkultur, die als Obertöne im modernen
Schablone für Wandmalerei von Arch.
□ Max Benirschke, Düsseldorf. □
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