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Speisezimmer von Arch. Alois Hellmann.
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Heute bekommt man zu diesem Zwecke kleine Glasgefäße mit dreieckiger
Basis, die man in beliebiger Weise zu Gruppen mit hoch- und kurz-
stengeligen Blumen vereinigen kann. Hohe Blumen- und Fruchtaufsätze,
welche die einander gegenübersitzenden Personen den Blicken entziehen,
haben sich als unzweckmäßig und geschmacklos überlebt.
Die Reform des Tafelgedeckes beginnt schon bei der Serviette. Sie
hat heute noch eine Form, die ihre Gebrauchsart längst überlebt hat.
Kein Mensch von Lebensart wird sie heute noch mit einem Zipfel unter
dem Kinn in den Kragen stecken. Man legt sie heute einfach über den
Schoß. Die zweckentsprechende Form sollte demnach jene sein, welche
etwa das Handtuch besitzt: ein längliches Rechteck. Daß die Serviette
weich und lind sei, wird zwar in der Theorie immer verlangt, aber die
Praxis kennt nur damastene Servietten, die anfangs bocksteif sind und
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