Gruppo XVII.
Silberns Medaille Paria 18G7. Gegründet 1837
von Caspar Tonello, wurde das Etablissement
1851 Eigenllium der Regierung, welche es
jedoch 1860 wieder an Josef Tonello verkaufte.
1870 übernahm die neu gebildete Action-Gesellschaft
Navale Adriatico das Etablissement und
brachte cs durch grossartige technische Einrichtungen
und Bauten dahin, dass dasselbe
mit jedem in-und ausländischen zu concurrircn
vermag und im Stande ist, alle Aufträge, sowol
im Schiff- als auch Maschinenbau auf’s Beste
und Billigste auszuführen. G ßetriebsmaschinen,
8 Locomobile; zusammen mit 170 Pferdekraft.
1500 Arbeiter.
21 Stabüimento Tecnico Triestiuo,
Maschinen- und Schiffbau, Triest. Leitender
Director: Wilhelm Ritter von Strudthoff. Direetoren:
Jos. Freih. v. Morpurgo, Carl Reinelt,
F. Regensdorff, Cam. Türk. General-Secreiär:
Jos. Pclizzoni. Werkstätten - Director: Georg
Strudthoff. Schiffbau- und Werften-Director:
Eduard Strudthoff. Stählerne Danipfbarcasse;
eine Collection Schiffsmodelle von verschiedenen
Epochen; Sammlung der verschiedenen Schiffsblöcke;
Qucr-Sectionen der eisernen Panzerschiffe
„Custozza“ und „Radetzky“; Sammlung
von Photographien verschiedener vom Stabilimento
erbauter Sclnffsmaschinen.
Goldene Medaille II. Classe, silberne Medaille
I. Classe, Bronze-Medaille der internationalen
maritim. Ausstellung in Neapel 1871. Früher
Maschinenfabrik G. Strudthoff, seit 1857 aber
unter der Firma Stabilimcnto tecnico Triestino
mit einem Capitale von 2 Millionen Gulden
arbeitend, gingen aus diesem Etablissement
fast ausschliesslich alle Maschinen der k. k.
österreichischen Kriegs-Marine, 51 an der Zahl,
darunter 2 von 1000 Pferdekraft, hervor. Ferner
wurden für die österreichische Kriegs-Marine
421
eine Panzorfregattc, eine hölzerne Fregatte
5 Kanonenboote, eine Corvettc gemischter Com
stmetion und 15 stählerne Dampfbarcagsea
ganz complet erbaut. Gegenwärtig befinden sich
noch im Bau hei diesem Etablissement: das
Casemattschiff „Custozza“, das grösste Panzerschiff
der österreichischen Flotte, ganz aus
Eisen eonstruirt, mit Maschinen von lOOOTferdekräften
und lOzölligem Panzer; die Sehrauboufregatten
_ Radetzky und Laudon (gemischter
Construction, Eisengerippo mit Holz beplankt)
mit Maschinen von 000 Pferdekraft, 4 stählerne
Dampfbarcassen und 1 Dampfbagger. Für die
österreichische Seebehörde wurden ebenfalls
verschiedene Hafenbagger und für Private bei
20 Dampfer und etwa 80 Segelschiffe verschiedener
Grösse eonstruirt. Die Maschinenfabrik
hat einen Flächenraum von 8900 Quadratklftr
und eine Wcrfte von 18.000 Quadratklftr.’
10 Dampfmaschinen und 10 Locomobilen vou
zusammen 200 Pferdekräften. 2000 Arbeiter.
Siehe Gruppe XIII.
22 Stolfa Pietro, Trigst. Seecompasse
und Windrosen.
23 Jauoi'n ier Gebrüder , Mechaniker,
Währing bei Wien, Herrengasse G8. Physikalisches
Instrument (Hydroskop) zur Bestimmung
der Geschwindigkeit und Richtung der
Meeresströmungen auf offener See. (DargestelR
in Tahleaux.)
Patentirt. Zweighetricbsstätto in Jägerndort,
24 Klug Candidus »r., Fabrik für
Sprengmaterial, Tulln und Wien, VI., Mariahilferstrasse
la. Torpedos.
2 Patente. 2 Dampfmaschinen, 250 zumeist
weibliche Arbeiter. Siehe Gruppo III.
25 Scozzier Josef, Triest. Geschliffene
Schiffsfenstei'scheibcn,