GRUPPE II,
Land- und Forstwirtschaft, Obst-, Wein- und
Gartenbau,
Die productive Bodenflüche beträgt in ganz Oesterreich 0377-4 Quaclratmoilcn.
also mehr als SG Percont dos ganzen Bodens. Vcrhältnissmässig
värd von der Fläche der einzelnen Kronländer der meiste Boden wirthschaftlich
benützt in Dalmatien, freilich zumeist durch Weideland
97 Percent, Mähren und Schlesien jedoch, die beiden cultivirtesten Länder
mit der besten Landwirthschaft, sind mit 9G Percent der Bodenfläche,
Niederösterreich mit 93 Percent, Böhmen mit 92 Percent, Steiermark
mit 91 Percent, Oberösterreich, Galizien mit 90 Percent, Kärnten mit
8S Percent, Salzburg mit 80 Percent und Tirol mit 04 Percent zu verzeichnen.
In Beziehung auf die ungarischen Länder betheiligen sich durchschnittlich
SD Percent des Bodens an der landwirtschaftlichen Cultur. In der ganzen
Monarchie kommen auf einen Bewohner von der productiven Bodenfläche
2 7 Joch, und zwar so, dass am meisten in Salzburg und zwar 6'9 Joch
in Dalmatien und Keimten fast 5 Joch auf den Kopf entfallen; dagegen
am wenigsten in Niederöstcrrcich und Mähren, wo kaum 2 Joch,° und
Schlesien und Böhmen, wo P7 Joch per Kopf gerechnet werden. Der
gesammtc productive Boden der deutsch-österreichischen Länder beträgt
in Niederösterreich 48,G02.03S Joch im Wcrtho von 7.833,9G9.3GG fl Es
entfallen davon auf das Ackerland 35-3, auf Wiesen und Gärten 1P8, auf
Weiden IG'9, auf Wälder 33, auf (Weingärten O'Ol Percent. Danach ist
gegen frühere Jahre in den letzten 30 Jahren viel Waldland in Acker-,
Wiesen- und Weideland, viel Weinland in Acker- und Gartenland umgewandelt
worden. Die Summe des Ackerlandes beträgt 17,669.558 niederösterreichische
Joch, der Weingärten 368.068 Joch, der Wiesen und
Garten 6,203.181 Joch, der Weiden 7,982.077 Joch, der Waldungen
16,839.338 Joch. Am meisten Ackerland hat Mähren, 52-4 Percent; am
wenigsten lirol G'6 Percent; am meisten Wiesen hat Oberösterreich und
Siebenbürgen 20 Percent, am wenigsten Dalmatien G 2 / 10 Percent des productiven
Bodens ; am meisten Weideland hat Dalmatien 58-6 Percent, Tirol
48 Percent, Salzburg 38 Percent, am wenigsten Oberösterreich und