VORREDE.
Sammlung nichts weniger als vollständig ist: Es sind der Lücken viele, die jedoch
jeder Künstler leicht selbst ausfüllen kann. Ich hege daher das Vertrauen meinen
Hauptzweck erfüllt zu haben, die Typen jener Stylarten nebeneinander zu stellen,
die am besten geeignet sind dem Kunstforscher als Gehülfen und Landmai ken auf
seinem Pfade vorwärts beizustehen.
Es bleibt mir nur noch übrig, meinen Freunden, die mir in diesem Unter-
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nehmen ihren Beistand gewährten, hiermit meine dankbare Anerkennung auszu
drücken.
Bei der Bildung der ägyptischen Sammlung wurde mir viel und schätzbare
Unterstützung von Seiten der Herren J. Bonomi und James V ild zu Theil. Dieser
letztere lieferte auch die Materialien zur arabischen Sammlung da ein langer Auf
enthalt in Kairo ihm Gelegenheit gab eine sehr bedeutende Sammlung der dortigen
Ornamente zu bilden, eine Sammlung von welcher die in diesem Werke aufgenom
menen Muster nur einen unvollkommenen Begriff geben können, und ich hoffe er
möge sich eines Tags veranlasst fühlen die ganze Sammlung in vollständiger Form
herauszugeben.
Herrn T. T. Bury verdanke ich die Tafel der Glasmalerei. Vom Herrn C. J.
Richardson empfing ich den grössten Theil der Materialien der Elisabetheischen
Sammlung; die der byzantinischen von Herrn Waring, dem ich auch die sehr
geschätzten Aufsätze über die byzantinischen und Elisabetheischen Ornamente
verdanke. Herr J. 0. Westwood, der den Ornamenten der keltischen Stämme
seine besondere Aufmerksamkeit gewidmet hat, gab mir seinen Beistand in der
keltischen Sammlung und schrieb die merkwürdige Geschichte und Exposition
dieses Styls.
Herr C. Dresser von Marlborough Ilouse hat die interessante Tafel No. 8 im
zwanzigsten Capitel geliefert, auf welcher die geometrische Anoidnung dei natür-
- liehen Blumen dargestellt wird.
Mein College im Crystal Palace, Herr Digby Wyatt, hat das Werk mit seinen
bewundernswerthen Aufsätzen über die Ornamente der Renaissance und dei
italienischen Periode bereichert.
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