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MAK

Full text : Johann Georg Loehnig

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Gewerbemuseums  in  Reichenberg*  aufzufassen,  die  auch  in  Wolken  verschiedene ­
  Putten  mit  dem  Monogramm  A.  A.  unter  einen  Kurhut  aufweist,
vielleicht  auf  Anna  Amalia  von  Sachsen-Weimar  (1739  bis  1807)  zu  beziehen,
wobei  der  Kurhut  eine  Anspielung  auf  ihre  braunschweigische  Herkunft
sein  könnte.  Auch  das  ebenso  schöne  Frühstückservice  bei  Emil  Weyerbusch ­
  in  Elberfeld**  gehört  zu  der  gleichen  Gruppe.
Ein  Putto  der  zwei  Initialenmedaillons,  mit  P  S  und  N  S  bekränzt,
erscheint  auch  in  dem  obersten  der  drei  ausgesparten,  kreisrunden  Bilder

■  ■

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Abb.  11.  Frühstückservice  im  Landes-Gewerbemuseum  in  Stuttgart  (Inv.  Nr.  g,  431)

der  königsblauen  Marcolini-Fußplatte  des  Stuttgarter  Landes-Gewerbemuseums
  (Inv.  Nr.  14,  148;  Abb.  8),  deren  sonstige  zwei  ovidischen  Szenen
—  die  Fragonard-Darstellung  von  Venus  und  Mars  ist  im  Kunstgewerbe
des  XVIII.  Jahrhunderts  eine  der  meistverbreiteten  in  den  verschiedensten
Techniken  —  auf  die  populärsten  Stichvorbilder  zurückgehen.  Das  Jupiter
und  Juno-Medaillon  in  Verbindung  mit  den  Blumeninitialen  E.  A.  L.  finden
wir  auf  dem  Service  bei  Konsul  Eugen  Gutmann  in  Berlin  ***  wieder;  beide
sind  dem  Werke  Loehnigs  zuzuzählen.
*  Abbildung  in  Pazaurek,  „Keramik  des  Nordböhmischen  Gewerbemuseums“  (Reichenberg,  i  go5),Tafel  16.
**  Düsseldorfer  Ausstellung  von  1902,  Nr.  856.
***  Abbildung  bei  Berling,  „Meißner  Porzellan“,  Tafel  XXIX.
            
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