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MAK

Full text : Alt- und Neu-Indische Kunstgegenstände

29

Nr.
165.  Krishna  verschluckt  das  Feuer  um  die  Schäferinnen
(Gopis)  und  die  Kuhhirten  zu  retten.
166.  Krishna  die  Radha  liebkosend,  während  andere  Schäferinnen ­
  eifersüchtig  zuschauen.
167.  Krishna  setzt  sich  zum  Essen  mit  den  Kuhhirten  in
der  Brinda-Wildniss  nieder.
168.  Die  berühmte  Unterredung  zwischen  Arjan  und  Krishna
als  Kriegs  wagenlenker.
169.  Ein  mit  Bildern  versehenes  Yogamanuscript.  (Siehe
Nr.  i3g.)
170.  Sharab,  eine  VerkÖrperungVishnus,  war  die  Ursache,  dass
die  Narsingh-Verkörperung  dieses  Gottes  ihren  Zorn
nach  der  Tödtung  von  Hiranyakas’ipu  unterdrückte.
(Siehe  dieselbe  im  verkleinerten  Massstab  auf  der  linken
Seite.)  Mit  anderen  Worten,  Vishnu  als  Menschlöwe
hätte  nach  der  Evisceration  des  Lästerers  zu  wüthen
fortgefahren,  wenn  die  Entstehung  des  Bildes  von
Sharab  (in  dessen  Flügel  Kali  und  Durga  waren)  in
seinem  Kopfe  ihm  die  alles  zerstörenden  Resultate  eines
solchen  Verfahrens  nicht  vorgehalten  hätte.
171  .Die  Narsingh-avatar  oder  Menschlöwe-Verkörperung
von  Vishnu,  die  im  Gemälde  170,  in  der  Anmerkung
zum  Bilde  164  und  in  der  Thongruppe  141  detaillirt
  ist.
172.  Vishnu  als  Krishna  mit  seiner  geliebten  Schäferin
Radha,  nach  dem  Monde  deutend.
173.  Shiwa  auf  dem  Löwenfell  tränkt  die  Schlange,  welche
sein  Halsband  bildet.  Seine  Frau  knetet  seine  Füsse
und  neben  ihr  sitzt  der  weise  Elephantensohn  GanSsh.
An  der  Seite  von  Shiwa  sitzt  der  sechsköpfige  Sohn
Kumära  oder  Skanda.  Aus  dem  Hinterkopfe  Shivas
entspringt  der  Ganges,  an  dessen  Ufer  der  Stier
Nandi  kniet,  gesattelt  und  bereit,  dass  ihn  der  Gott
besteige.  Die  Scene  ist  in  Kailas.  (Siehe  auch  Thongruppen ­
  Nr.  154  und  i5  5.)
            
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