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MAK

Full text : Führer durch die Costüm-Ausstellung

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von  der  Königin  Elisabeth  von  Rumänien;  ein  türkisches  Prachtgewand ­
  aus  Rothsammt  mit  Goldsehnürchen-Stickerei,  montenegrinische ­
  und  albanesische  Costüme;  von  exotischen  wären  hervorzuheben: ­
  das  Kleid  einer  Indianerin,  eines  senegambischen
Negers,  eines  sibirischen  Sojoten.
Der  kleine,  rechts  davon  befindliche  Kasten  enthält  eine
bunte  Collection  von  Jäckchen  meist  orientalischer  Herkunft;  bemerkenswerth
  sind  darunter  zwei  blaue  Sämmtleibchen  mit  Goldstickerei, ­
  eines  davon  aus  Corfu,  das  andere  türkisch;  das  mit
letzterem  zusammen  ausgestellte  Hemd  mit  türkischer  Schrift  in
Goldstickerei  verziert.  Diesem  Kasten  entspricht  jenseits  der  Mitte
ein  Doppelkasten,  dessen  Aufsatz  beiderseits  fast  ausschliesslich
kleinere  Costümstücke  orientalischer  Herkunft  birgt.  Das  Kostbarste ­
  darunter  ist  ein  mit  echten  Perlen  besetzter  Damenfes.  Unten
befindet  sich  einerseits  eine  Collection  von  ungarischen  Häubchen,
bemerkenswerth  durch  Feinheit  der  Ausführung  und  Reichthum
der  Ornamentik;  andererseits  eine  Anzahl  von  Fuss-  und  Kopfbedeckungen ­
  von  der  Balkanhalbinsel  und  aus  dem  Oriente.  Die
daneben  befindliche  Querwand  ist  bedeckt  mit  Kragen  (hinter  Glas
und  Rahmen),  die  von  der  mährischen  Bauerntracht  entlehnt  sind.
Die  grosse  mittlere  Wand  zeigt  Costümstücke  nationaler  Herkunft
aus  den  beiden  Reiehshälften.  Der  Wandschrank  an  der  rechten
Querwand  enthält  einige  ethnographische  Nachzügler  (Pelz  und
Kaftan  aus  dem  Tibetanischen),  sowie  eine  Collection  von  Beinkleidern: ­
  gestickte  Lederhosen  aus  Bokhara,  zwei  aus  indischem
Goldbrokat,  eine  chinesische  aus  Seide,  eine  persische  Frauenhose
in  zwei  getrennten  Theilen,  und  als  Curiosum  die  Hose  eines
Ringkämpfers  aus  Bagdad.  Im  Pultkasten  an  der  Fensterwand  sind
schliesslich  gestickte  Brusteinsätze  von  Hemden,  ferner  Kragen
und  Mützen,  sämmtlich  der  mährischen  Bauerntracht  angehörig,
untergebracht.
Die  letzte  Abtheilung  (Mitte)  enthält  an  .  den  Wänden  die
Fortsetzung  der  Sammlung  slavisch-nationaler  Costümbestandtheile,
in  den  Schränken  ethnographische  Objecte.  Der  Pultschrank  am
Fenster  zeigt  Mützen,  Handschuhe,  Ohrenschützer  u.  dgl.  aus
Indien,  Kaschmir,  Tibet,  Bokhara.  Der  zunächststehende  Pultschrank ­
  enthält  kleinasiatische  und  syrische  Kopftücher,  Gürtel,
            
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