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MAK

Full text : Katalog der Special-Ausstellung Mittelalterlichen Hausraths

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Bügel  von  der  Tasche  eines  Falkoniers,  in  Eisen  geschmiedet,  die
beiden  Rahmen  von  kurzgeästeten  Stäben  gebildet,  die  durch  geschnittenes ­
  Flechtornament  verbunden  erscheinen.  Um  1500.  L.  0*27,
Br.  0-27.

Publ.  im  Museum  Soyterianum,  Taf.  31.
Dr.  A.  Figdor.
Hängeplatte  aus  Silber  in  Gestalt  einer  Kornschwinge  mit  gedrehten ­
  Henkeln  (wahrscheinlich  Gilden-Emblem),  verziert  mit  gravirten
  Schuppen.  In  der  Mitte  weibliche  Relieffigur,  theilweise  vergoldet, ­
  einen  Zweig  haltend,  umgeben  von  einem  Kranze  durchbrochenen ­
  Kriechwerkes  in  Relief,  worauf  die  Buchstaben  »W  M  99«
und  die  aufgelegten  Embleme  eines  Rechens  und  eines  Dreschflegels.
Um  1500.  Niederrheinisch.  L.  0‘145,  Br.  0'15.  Dr.  A.  Figdor.

Stock  griff  aus  Bronze,  einerseits  in  Hundskopf,  andererseits  in
Gabelschwanz  endigend.  Um  1500.  Br.  0'09.  Dr.  A.  Figdor.
Schuhlöffel,  aus  Eisen  geschmiedet;  die  nach  rückwärts  gebogene
Handhabe  in  einen  Drachenkopf  endigend.  Italienisch.  Um  1500.
L.  0'15.  Dr.  A.  Figdor.
Ohrlöffel  aus  Horn  mit  geschnitztem  Griffe,  ein  Liebespaar  darstellend. ­
  Spätmittelalterlich.  L.  0'085.  Dr.  A.  Figdor.

Stecknadel  aus  Silber  mit  octogonem  Stiel.  Den  Kopf  bildet  ein
in  Hochrelief  modellirter  Lockenkopf.  Um  1300.  L.  0’065.
Dr.  A.  Figdor.

Stecknadel  aus  vergoldetem  Silber  mit  hockender  Figur  eines
Drachens  als  Kopf.  Gothisch.  L.  0’12.  Dr.  A.  Figdor.
Nadelbehälter  aus  Bronze,  in  Rautenform,  mit  zwei  gravirten  Darstellungen ­
  eines  Liebespaares  unter  gothischer  Architektur  und  französischer ­
  Inschrift.  Französisch.  XIV.  Jahrh.  L.  0'073,  Br.  0‘028.
(Publ.  von  A.  Darcel  im  Bulletin  des  societes  savantes  d’archeologie,  ann.  1882
und  von  V.  Gay  im  Glossaire  archeol.,  aiguiller.)  A.  Figdor.
Sicherheitsnadel  aus  Eisen,  mit  gewelltem  Bügel,  an  den  Seiten
masswerkartig  durchbrochen.  Spätmittelalterlich.  L.  0'06.
Dr.  A.  Figdor.
Fingerhut  aus  Bronze,  oben  zugespitzt,  unten  gravirte  Zickzacklinien. ­
  Gothisch.  H.  0‘028.  Dr.  A.  Figdor.

Flacon  aus  Blei,  in  Form  einer  Pilgerflasche,  auf  der  Vorderseite
Schuppenmuster,  auf  der  Rückseite  eine  Rosette.  Frühmittelalterlich.
H.  0'05.  Dr.  A.  Figdor.
Spiegelkapsel  aus  Elfenbein,  kreisrund,  in  vier  Quadranten  getheilt,
  in  deren  jedem  ein  Liebespaar  in  Relief.  An  der  Peripherie
vier  bucklige  Ungeheuer.  Deutsch.  XIV.  Jahrh.  L.  eine  Seite  0 - 07.
Dr.  A.  Figdor.

Spiegelkapsel,  Elfenbein:  Herr  und  Dame  an  einem  viereckigen
Tische  Schach  spielend.  An  den  vier  Ecken  als  Ansätze  chimärische
Thiere.  XIV.  Jahrh.  Durchm.  0'12.  Dr.  A.  Figdor.
Elfenbeinpfriem  (brochette)  zum  Scheiteln  der  Haare;  viereckig,
in  langer  Spitze  verlaufend;  auf  dem  oberen  Ende  vollrund  geschnitzt ­
  ein  Liebespaar.  XIV.  Jahrh.  L.  0‘295.  Dr.  A.  Figdor.
            
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