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Full text: Katalog der Special-Ausstellung Mittelalterlichen Hausraths

57 — 
548. Oeibild auf Leinwand: Tanzfest. Deutsch. XV. Jahrh. 
Graf H. Wilc^ek. 
549. Oelgemälde. Fackeltanz am Burgundischen Hofe. Zur Rechten 
Tisch mit Prunkgeräthe. Flandrisch. Vom Jahre 1463. 
Dr. A. Figdor. 
(Publicirt von Lacroix, Moeurs, usages et coutumes au Moyen-äge. Fig. 184). 
550. Oelgemälde von dem Meister von Kappenberg. Der englische 
Gruss. Im Zimmer gothisches Bett und Mobiliar. Rheinisch. 
XV. Jahrh. Dr. A. Figdor. 
551. Gemälde: Bischof schreibend an seinem Pulte, auf welchem zahl 
reiche Bücher und Geräthe liegen. Toscanisch. Anfang des XV. Jahrh. 
Dr. A. Figdor. 
552. Gemälde: Madonna auf Goldgrund gemalt, in einem Intarsiarahmen 
aus Holz mit geometrischer Musterung. Italienisch. XV. Jahrh. 
K. k. österr. Museum. 
553. Oelgemälde auf Holz: Tod Mariens. In der Art Dürer’s. 
Director K. Lacher in Gra 
554. Bild auf Holz: Halbfigur der Madonna mit Kind zwischen zwei 
Heiligen. Bemalter Rahmen. Italienisch. XV. Jahrh. 
Herr Fr. Trau. 
555. Augsburger Bibel von 1518 mit Holzschnitten des XV. Jahrh., 
das Titelblatt mit Randverzierung von Daniel Hopfer, im Deckel 
das Salzburger Wappen. Frau K. Riissemeyer in Salzburg. 
556. Reproductionen von Bildern, Miniaturen, Stichen und Zeich 
nungen aus der Zeit des Mittelalters mit Darstellungen von Interieurs, 
Geräthschaften etc. 
Nachtrag: 
557. Drehbank, angeblich des Kaisers Maximilian I., reich verziert mit 
allerlei Schnitzereien (Wappen, wilden Männern, Burgen etc.) in 
einem merkwürdigen Gemisch von Formen der nordischen Renaissance 
und der (italienischen?) Gothik. Graf H. Wilc^ek. 
Auf diese Drehbank bezieht sich vielleicht ein im Kunsthist. Jahrb. d. Allerh. 
Kaiserh. III. 2. Th. p. XXVI, Reg. 2543 publicirter Brief Maximilians vom 21. Oct. 
1503 an »Paulsen von Liechtenstein«, in welchem er den Auftrag gibt, in dem zu 
Innsbruck für ihn zu erbauenden Hause »under dem tach ein kleines stublein und 
daran ein kämerlin mit einem kamin zu unserm dräzeug, den wir dan darein 
thun wellen, pauen« zu lassen. 
558. Schrank, primitiv aus Holz gefügt, mit Giebelabschluss, einer 
grossen und einer kleinen Thüre und breiten Eisenbeschlägen. Deutsch, 
aus dem Pinzgau. XIII.—XIV. Jahrh. H. 200, Br. 0‘90, T. 0'54. 
Graf H. Wilc^ek. 
559. Schrank, ähnlich dem vorhergehenden, mit zwei gleichen Thüren, 
die Beschläge schon gothisch. Vom Bodensee. XIV.—XV. Jahrh. 
H. 1-32, Br. 0-70, T. 0-42. Graf H. Wilc^ek.
	        
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