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MAK

Full text : Katalog der archaeologischen Ausstellung

—  105  —

Unterarm  des  Mannes  fehlt.  Der  Wagen  wird  von  zwei  an’s  Joch
geschirrten  Ochsen  gezogen.  Sehr  plumpe  Arbeit;  keltisch?  L.  0'105,
ßr.  0 - 065.  In  Paris  erworben.  Herr  Fr.  Trau.
Vgl.  Tudot,  Collection  des  figurines  en  argile  ..  de  l’art  Gauloise  pl.  36.
1303.  He  rmes  mit  Gewand  über  die  linke  Schulter  und  den  linken  Oberarm, ­
  in  der  gesenkten  Rechten  einen  grossen  Beutel,  in  der  Linken
den  (fehlenden)  Heroldstab;  auf  dem  Haupte  den  Flügelhut.  Gesicht
sehr  roh,  Brustwarzen,  Nabel  etc.  durch  grosse  Kreise  mit  Punkt
bezeichnet.  Rückwärts  ein  halbkreisförmiger,  horizontaler  Henkel  zum
Aufhängen,  beide  Füsse  fehlen.  Barbarische  Arbeit.  H.  0‘102.
Herr  Fr.  Trau.
1304.  Jüngling,  nur  mit  einem  um  die  Hüften  gezogenen  und  über
den  linken  Unterarm  geschlagenen  Gewandstück  bekleidet,  das  die
linke  Hand  an  der  Hüfte  emporzieht;  die  weit  vorgestreckte  Rechte
hielt  eine  Schale.  Haar  an  den  Seiten  gewellt.  H.  0‘123.
Frau  B.  Kitschelt.
Römisch.
1305.  Zeus,  einen  zusammengedrehten  Mantel  über  die  linke  Schulter
und  von  da  hinter  dem  Leib  über  den  rechten  Unterarm  geschlagen,
hält  in  der  Rechten  einen  grossen  Blitz  wagrecht  vor  sich  hin;
der  erhobene  linke  Arm  (von  der  Mitte  des  Oberarmes  an  abgebrochen) ­
  stützte  sich  auf  das  Scepter.  H.  0‘15.  Aus  Belgrad.
Herr  Fr.  Trau.
1306.  Zeus,  im  Haar  einen  Doppelkranz,  dessen  Bänder  auf  die  Schultern
hinabfallen,  einen  Mantel  über  die  linke  Schulter  und  wohl  auch
über  den  (angesetzt  gewesenen)  linken  Unterarm,  der  wagrecht
seitwärts  gestreckt  war.  Rechter  Arm  vorgestreckt,  Hand  fehlt.
Die  Augen  waren  eingesetzt.  H.  0’17.  Herr  Fr.  Trau.
1307.  Zeus,  auf  einem  breiten  Thronos  sitzend,  im  Haar  eine  mächtige
Zackenkrone,  deren  Bänder  tief  über  die  Schultern  herabfallen;  um
den  Unterleib  ein  Gewand,  dessen  Ende,  über  den  Rücken  gezogen,
von  der  linken  Schulter  herabfällt.  Die  gesenkte  Rechte  hält  den
Blitz,  die  erhobene  Linke  (Hand  fehlt)  hielt  das  Scepter.  Provinciale
  Arbeit.  H.  0‘06,  Br.  0‘045.  Herr  Fr.  Trau.
1308.  Zeuskopf  mit  mächtiger  Stirnlocke  und  zusammengezogenen
Brauen;  Gewandsaum  um  Hals  und  Schulter,  die  Augen  waren
eingesetzt.  Wie  ein  horizontaler  Einschnitt  am  Hinterkopf  und
zwei  mit  Querlöchern  versehene  lange  Dübel  zeigen,  diente  der
Kopf  als  Applique.  H.  0'105.  Herr  Fr.  Trau.
1309.  Zeuskopf,  Replique  von  Nr.  1308,  jedoch  ohne  Ausschnitt  und
Dübeln.  Von  den  eingesetzten  Augen  ist  hier  die  goldene  Umrahmung
der  Pupille  erhalten;  die  Lippen  versilbert.  Weniger  fein  ciselirt
als  Nr.  1308.  Aus  Sissek.
Ministerialsecretär  Dr.  J.  C.  Samson.
1310.  Zeus-Serapis,  den  Modius  auf  dem  Haupte,  in  der  Haltung  des
olympischen  Zeus,  aber  mit  Aermel-Chiton,  auf  einem  hohen
Throne  mit  viereckig  durchbrochener  Lehne,  Eck-Akroterien  und
ornamental  ausgeschnittenen  Beinen  sitzend,  die  Füsse  auf  einem
Schemel.  Der  erhobene  linke  Arm  (Hand  fehlt)  hielt  das  Scepter,
            
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