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MAK

Full text : Katalog der archaeologischen Ausstellung

—  108

hielt  das  Kerykeion  gesenkt,  die  Linke  stützt  sich  auf  eine  nicht
ganz  deutlich  gebildete  Unterlage.  Die  Augen  waren  eingesetzt.
0'  12.  Herr  Fr.  Trau.
1329.  Victoria,  aus  Silber,  in  weit  um  die  Beine  zurückbauschendem
Gewände  mit  unter  der  Brust  gegürtetem  Ueberfall;  der  erhobene
linke  und  der  vvagrecht  vorgestreckte  rechte  Unterarm  hielten  wohl
den  Palmzweig.  Die  Flügel,  von  denen  nur  mehr  einer  vorhanden,
waren  besonders  angelöthet.  Unten  Rest  einer  segmentförmigen
Basis.  Applique  eines  rundlichen  Gefässes.  H.  0'037.
Herr  Fr.  Trau.
1330.  Victoria  in  gegürtetem  Chiton,  in  der  erhobenen  Rechten  den
Kranz,  in  der  gesenkten  Linken  den  Palmzweig,  grosse,  an  den
Leib  geschlossene  Flügel,  das  Haar  über  der  Stirn  in  einem
Doppelknoten  zusammengefasst.  Provinciale  Arbeit,  aus  Belgrad.
H.  0'115.  Herr  Fr.  Trau.
1331.  Victoria,  links  ausschreitend;  das  Gewand  ist  gurtartig  um  die
Leibmitte  gewunden  und  dann  über  die  linke  Schulter  nach  rückwärts ­
  geschlagen,  so  dass  die  rechte  Brust  und  die  Arme  frei
bleiben;  rechter  Arm  halb  erhoben,  Unterarm  fehlt,  linker  Unterarm ­
  vor-  und  abwärts  gestreckt.  Hand  fehlt.  Die  Flügel  jetzt  abgefeilt. ­
  H.  0-72.  Frau  B"Kitschelt.
1332.  Isis-Fortuna  auf  antikem  Bundsockel;  mit  Füllhorn  und  Ruder,
auf  dem  Haupte  die  ägyptische  Hator-Krone.  H.  (P09,  lammt
Sockel  0-11.  Herr  Fr.  Trau.
1333.  Fortuna,  kleines  Figürchen  aus  Silber,  auf  dem  Haupte  ein
Polos,  links  das  Füllhorn,  rechte  Hand  fehlt.  Aermelchiton,  der
Mantel  fällt,  über  der  Brust  durch  ein  Tragband  gehalten,  über
den  Rücken  hinab.  H.  0*03.  Herr  Fr.  Trau.
1334.  Fortuna,  aus  Silber,  in  gegürtetem  Chiton;  der  Mantel  ist  um
den  linken  Unterarm  und  den  Unterleib  geschlungen.  Auf  der  vorgestreckten ­
  Linken  der  Rest  des  Füllhorns;  rechte  Hand  fehlt,
doch  lässt  der  den  gesenkten  Unterarmstumpf  umgebende  Wulst
nicht  auf  ein  Steuerruder  schliessen.  Auf  dem  Haupte  scheint
ausser  der  Stephane  ein  Polos  gewesen  zu  sein.  Feine  Arbeit.
H.  0‘052.  Herr  Fr.  Trau.
1335.  Asklepios  aus  Silber  mit  Schlange.  Kleines  Silberfigürchen  auf
oblonger  Standplatte  (rechts  stand  vielleicht  ein  Altar).  Scheint
den  Deckel  eines  Medicamentenkästchens  geschmückt  zu  haben.
0’02.  Herr  Fr.  Trau.
1336.  Herakles  mit  ältlichem  Gesichtsausdruck,  links  die  Keule  und  das
Löwenfell,  die  rechte  Hand  flach  nach  vorn  und  unten  ausgestreckt.
Auf  antikem  Rundsockel.  H.  0'088,  sammt  Sockel  (P106.
Herr  Fr.  Trau.
1337.  Si  1  en,  nur  mit  einem  gegürteten  Schurz  und  Schuhen  bekleidet,
in  der  gesenkten  Rechten  den  Rest  eines  Geräthes,  stemmte  mit  der
nach  oben  und  rückwärts  gewendeten  linken  Handfläche  ein  Gefäss,
als  dessen  Fuss  (Häher)  die  Figur  zu  betrachten  ist.  H.  (P19.
Herr  Fr.  Trau.
            
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