Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Katalog der archaeologischen Ausstellung

-  116  —

verkleidet;  Augensterne  waren  besonders  eingesetzt.  Im  Typus
der  jüngeren  olympischen  Form.  H.  0'14  und  0'147.
Herr  B.  Willner.
Vergl.  Fustwängler,  Bronzefunde.  S.  64.
1399.  Tiger,  weiblich,  auf  die  Hinterbeine  gestellt,  stemmt  die  Vorderpfoten ­
  gegen  eine  verticale  (jetzt  0’075  :  0'12  messende)  oblonge
unregelmässige  Platte,  an  deren  hinterer  Schmalseite  der  Ansatz
eines  Ringes  erhalten  ist.  Um  Hals  und  Brust  zwei  im  Nacken
durch  einen  Knopf  zusammengehaltene  Riemen.  Augen,  Rückenstreif ­
  und  die  Zeichnung  des  Felles  mit  Silber  ausgelegt.  Die
Standplatte,  die  neben  dem  gerollten  Schweife  ein  Loch  zeigt,
ist  erst  später  verkleinert  worden.  Wohl  Hälter  eines  Prunkgeräthes.
L.  vom  Hinterfuss  bis  zur  Schnauze  0‘28,  H.  0'23.  Ganze  L.  0'35.
Aus  Kleinasien.
Vgl.  Sacken,  Die  ant.  Bronzen  d.  Wr.  Cab.  Taf.  LII,  1  u.  S.  120.
Herr  K.  Hollit^er  in  Deutsch-Altenburg.
1400.  Gefässhenkel  in  Form  von  stark  rücklings  gebogenen  knieenden
nackten  Jünglingsgestalten;  am  Leibe  des  einen  ein  Ring.  —
Archaische  Bildung.  H.  0'072  und  0‘074.  Aus  Griechenland.
Herr  Fr.  Trau.
1401.  Henkelansatz,  kauernder  nackter  Jüngling  in  Hochrelief  (archaische ­
  Bildung);  neben  seinem  Kopfe  treten  aus  der  erweiterten  Platte
senkrecht  zwei  Ringe  heraus.  Griechisch.  H.  0'06,  Br.  0-06.
Herr  Fr.  Trau.
1402.  Henkel  eines  bauchigen  Eimers,  bestehend  aus  zwei  Bügeln,  deren
Enden  in  vier  Ringe  der  zwei  gemeinsamen  Beschlagstücke  eingreifen.
Der  eine  Beschlag  wird  von  den  übereinander  angebrachten  Masken
einer  Mänade  und  eines  Silens,  dessen  weit  aufgerissener  Mund  als
Gefässausguss  diente,  gebildet,  der  andere  durch  die  Maske  einer
Athena.  Vorzügliche,  fein  nachciselirte  Arbeit  des  3.  Jahrh.  Aus
Dodona.  K.  k.  österr.  Museum.
Abgeb.  Archaeolog.  epigraph.  Mitth.  VI  (1882).  Taf.  I  u.  II.
1403.  Bügelgriff,  gerieft,  innen  ausgehöhlt;  an  den  Enden  desselben
lehnt,  die  Höhe  des  Bügels  weit  überragend,  eine  weibliche  Figur
in  Chiton  und  Mantel,  der  über  den  Kopf  gezogen  ist  und  beide
Arme  verhüllt.  War  auf  den  Gefässrand  aufgenagelt  und  aufgelöthet.
Griechisch.  H.  0‘  155,  Br.  0 - 18.  K.  k.  österr.  Museum.
1404.  Henkel,  gekrümmt,  oben  in  einen  Widderkopf,  unten  in  eine
viereckige’  Platte  übergehend;  auf  derselben  in  Relief  ein  Satyr,
der  in  eine  Amphora  aus  einer  Löwenkopfmündung  Wasser  fliessen
lässt.  H.  0‘20.  Aus  Italien.  K.  k.  österr.  Museum.
1405.  Henkel  einer  Kanne,  am  oberen  Ende  sich  theilend,  mit  Scheibe
auf  der  Höhe,  am  unteren  Ansätze  eine  jugendliche  weibliche
Maske  mit  Haarschopf,  das  Gesicht  von  schmerzlichem  Ausdrucke.
H.  0*21.  Herr  E.  Miller  %u  Aichhof.
1406.  Henkel  in  Form  eines  springenden  Panthers,  der  seine  Vordertatzen ­
  auf  das  Rand-Segment  legt,  dessen  Enden  Vögelköpfe  bilden.
H.  0’152,  Lehne  des  Segments  0’092.
Prof.  Dr.  Schrötter  v.  Kristelli.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.