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MAK

Full text : Katalog der archaeologischen Ausstellung

—  118

1417.  Schälchen  aus  Silber,  tellerartig  flach,  am  Rande  in  flachem
Relief  Masken  und  Thiere.  Römische  Kaiserzeit.  Durchm.  0'105.
Aus  der  Sammlung  Campana.  K.  k.  österr.  Museum.
1418.  Opferschale  (Patera).  Durchm.  der  Höhlung  0*05,  Breite  des
umgeschlagenen  und  mit  Eierstabornament  eingefassten  Randes  0'03,
an  zwei  kleinen  Hahnenköpfen  ein  Tragring.
K.  k.  österr.  Museum.
1419.  Handhabe  einer  Schale,  halbkreisförmig  mit  ornamental  geschnittenem ­
  Rand  mit  idyllischer  Scene  in  Relief:  zwei  Hirten  mit  Schafen
und  Ziegen.  L.  0'13,  Br.  ca.  0'04.  In  Paris  erworben.
Herr  Fr.  Trau.
1420.  Schöpflöffel,  oben  umgebogen.  0‘03  im  Durchm.,  (P009  tief,
Stiel  0'15  lang.  Aus  der  Sammlung  Castellani  in  Rom.
Herr  Fr.  Trau.
1421.  Schöpflöffel  (Trulla),  an  einem  0'315  langen  Stiel,  der  oben
in  einer  Schlinge  umgebogen  ist  und  pfeilförmig  endet,  sitzt  unten
eine  ganz  kleine  (Durchm.  0’015)  hohle  Halbkugel.  Aus  der
Sammlung  Castellani.  Herr  Fr.  Trau.
1422.  Handhabe  eines  (Schöpf-?)  Gefässes  (Trulla),  runder  gegliederter
Mitteltheil,  der  sich  beiderseits  in  flache  Seitentheile  mit  geschweiften
Rändern  fortsetzt,  an  einem  Ende  Rest  der  Nietstelle,  das  andere  ist
in  einen  gekrümmten  Draht  ausgezogen,  der  in  einen  Hundskopf
endigt.  L.  0’385.  Aus  Griechenland.  Herr  Fr.  Trau.
1423.  Deckel  einer  Flasche  oder  dergl.,  in  Hochrelief  mit  Blattranken,
zwischen  denen  Eroten  spielen,  geziert.  Durchm.  0'05,  H.  0'033.
Director  Jul.  v.  Her\.
1424.  Tintenfässchen,  cylindrisch  (war  vergoldet),  an  der  oberen
Grundfläche  ein  Klappdeckel  mit  Verschlussstift,  umgeben  von  einem
wie  der  Deckel  selbst  in  Silber  eingelegten  Lorbeerkranz;  in  halber
Höhe  des  Mantels  ein  Tragring  angelöthet.  Durchm.  CP035,  H,  0‘042.
Aus  der  Sammlung  Castellani  in  Rom.  Herr  Fr.  Trau.
1425.  Lampe  in  Form  eines  auf  drei  Kugelfüssen  ruhenden  Schneckengehäuses. ­
  H.  0‘06.  Frau  Th.  v.  Gö^sy.
1426.  Hänge-Lampe  mit  sechs  radial  angeordneten  Schnauzen,  die
drei  Ansätze  der  Tragketten  durch  Masken  betont.  Durchm.  0'19.
Nordböhm.  Gern  erb  emuseum  in  Reichenberg.
1427.  Hängelampe  in  Form  eines  rabenartigen  Vogels;  die  Füllöffnung ­
  auf  dem  Rücken,  die  Dochtöffnung  auf  dem  Kopfe.  Ein
Theil  der  Kette  erhalten.  H.  0‘085,  L.  0 - 13.
Herr  E.  Miller  \u  Aichhol^.
1428.  Lampe  in  Form  eines  gezäumten  und  gesattelten  Pferdes,  aus
dessen  Brust  der  Lampenhals  herauswächst;  die  Füllöffnung  im
Sattel.  Plumpe  späte  Arbeit,  der  Pferdekopf  falsch  angesetzt.
L.  0'16,  H.  CP  13.  Aus  Cyzicus.  Herr  Fr.  Trau.
1429.  Applique:  Bacchische  Maske,  gehörnt,  mit  Weinranken  und
-  Trauben  bekränzt,  in  den  lächelnd  verzogenen  Mund  ein  kreisrundes ­
  Loch  für  ein  Ausflussrohr  gebohrt;  war  vergoldet.  H.  0'08.
Br.  0‘09.  Aus  Tivoli.  E.  Prin^  %u  Windisch-Grät\.
            
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