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MAK

Full text : Katalog der archaeologischen Ausstellung

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—  119  -
1430.  Gewicht  in  Form  einer  Athenabüste  mit  Helm  und  Gorgoneion,
von  dem  Schlangen  ausgehen,  auf  der  linken  Brust.  Sehr  roh.
Mit  Blei  ausgegossen.  Ring  und  Anhenker  erhalten.  H.  0‘19.
Aus  Rom.  K.  k.  Österr.  Museum.
1431.  Kopfverkleidung  eines  Verschlussbalkens;  auf  einem  würfelförmigen ­
  hohlen  Bronzekörper,  in  dem  noch  die  Eisennägel  zum
Festhalten  des  Holzkörpers  erhalten  sind,  sitzt  eine  quadratische
Platte  (Seitenl.  0'065)  auf,  die  in  Hochrelief  einen  Löwenkopf  trägt,
von  dessen  Kinn  mittelst  eines  Tragringes  ein  Zugring  herabhängt.
Aus  Telamone  in  Etrurien.  K.  k.  österr.  Museum.
1432.  Schlüssel  mit  Löwenkopf  als  Griff;  zwei  Zähne  des  Bartes  sind
(in  alter  Zeit?)  eingesetzt.  L.  0’09.
Ernst  Prin\  \u  Windisch-Grät\.
1433.  Ziernägel.  Ein  oberer,  aus  der  Wand  vortretender  Theil  bis
auf  circa  l / 8  der  Länge  durch  Wülste  oder  Knöpfe  profilirt,  der
Kopf  flach  scheibenförmig.  L.  0‘025—0‘123.  Griechisch.  Vom
Botschafter  Anton  Grafen  von  Prokesch-Osten  in  den  vierziger
Jahren  im  Heraion  von  Argos  gefunden.
K.  k.  österr.  Museum.
1434.  Wagendeichsel  mit  Greifenkopf.  H.  0’18.  Römisch.
Frau  Th.  von  Gö^sy.
1435.  Pantherweibchen,  schreitend,  mit  gekreuzten  Bändern  um
Brust  und  Vorderbeine.  An  der  rechten  Körperseite  tritt  aus  dem
Bauche  ein  gekrümmter  menschlicher  Finger  hervor,  der  zum
Zügelapparate  gehörte.  Die  Figur  hatte  ein  Pendant  und  zog  mit
diesem  den  Wagen  des  Dionysos.  Die  Basis  war  in  ein  grösseres
Postament  eingelassen.  H.  0'135.  Herr  E.  Miller  \u  Aichhol
1436.  Gürtelschliesse,  gebildet  aus  zwei  mit  den  Hinterleibern  zu  einem
sogenannten  Herkulesknoten  verflochtenen  Uräusschlangen.  Wohl
alexandrinisch.  L.  0  12,  Br.  ca.  0'03.  Frau  Th.  v.  Gö^sy.
1437.  Schweinszähne  in  Bronzedraht  gefasst  (als  Amulete).  Vom  Lacus
Trasimenus.  Ernst  Prin\  \u  Windisch-Grät
1438.  Haarnadel,  oben  eine  Kugel,  auf  der  eine  Taube  sitzt.  Ges.-L.  0’28.
Frau  Th.  v.  Gö^sy.
1439.  Haarnadel,  oben  ein  korinthisches  Capital,  darüber  eine  Kugel,
darauf  eine  weibliche  Büste;  unter  dieser  ein  Ringelchen.  L.  0'113.
Herr  M.  Hecks  eher.
1440.  Nadel,  glatt,  oben  nach  Torsion  in  eine  0‘05  lange  Spatel  übergehend, ­
  vor  welcher  der  Stiel  durch  einige  Drahtwindungen  verstärkt ­
  ist.  Ges.  Länge  0‘257.  Herr  M.  Heckscher.
1441—1443.  Nadeln,  L.  0'077,  0‘14  u.  0‘16  (Spitze  abgebrochen).
Aus  der  Sammlung  Castellani  in  Rom.  Herr  Fr.  Trau.
1444.  u.  1445.  Nadeln  aus  Silber  O'll  lang,  am  oberen  Ende  eine  flache
und  mit  eingravirten  Ornamenten  bedeckte  Platte,  die  in  einen
kleinen  Kamm  ausgeht.  Aus  der  Sammlung  Castellani  in  Rom.
Herr  Fr.  Trau.
            
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