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MAK

Full text : Katalog der archaeologischen Ausstellung

1604.  Schmalende  eines  grossen  Tod  tenlakens,  mit  zwei  ovalen  Einsätzen, ­
  zwischen  denen  ein  rautenförmiger,  zu  den  Seiten  je  ein
Weinblatt  als  Endigung,  als  durchlaufende  Verbindung  eine
schmale  Wellenranke.  Unten  oberhalb  des  Saumes  gewahrt  man
in  der  Kette  ausgespart  den  Raum  für  eine  einzuwirkende  Saumborte, ­
  die  aber  nicht  ausgefüllt  worden  ist.
1605.  Befranztes  Schmulende  eines  Todtenlakens  mit  flotten  Noppen
im  Gewebe,  zwei  kreisförmige  Einsätze  und  eine  Doppelborte,  mit
Bandverschlingungen,  Trauben  mit  Weinblättern  und  Mäander
1606.  Fragmente  von  Todtenlaken  wie  vorige.
1607.  Fragment  einer  schütter  gewebten  rothen  Wollt  unika  (vermuthlich
  eines  Mädchengewandes)  mit  aufgenähten  Spangen,  worin
Blumen,  Hasen  und  nimbirte  Gewandfiguren  alterniren.
1608.  Drei  Spangen:  1.  Nimbirte  Figur,  Löwen,  Votivgaben  tragende
schwebende  Genien;  2.  Bunte  Rankenornamente,  durch  die  Farbenvertheilung
  bemerkenswerth.  3.  Menschliche  Figuren  und  Thiere,
in  pilasterförmiger  Anordnung  übereinander.
1609.  Zwei  Spangen  von  einer  Frauen-Tunica,  mit  figürlichen  Darstellungen ­
  alttestamentarischen  Inhalts.
1610.  Drei  Spangen  von  Frauen-Tunicen,  mit  übereinander  gereihten
nimbirten  Gewandfiguren,  welche  Blumen  emporhalten.
1611.  Spange  von  einer  Frauen-Tunica,  mit  dreierlei  figürlichen
Darstellungen:  zwei  nimbirte  Gewandfiguren,  nackte  Tänzerin  von
Fischen  umgeben,  ein  Paar  nackter  Tänzerinnen,  von  denen  eine
Krotalen  schlägt.  In  der  schmalen  Bordüre  gereihte  Fische  und
Wasserpflanzen.
1612.  Zwei  Spangen  einer  Weiber  -  Tunica  mit  langgewandeten  (weiblichen?) ­
  Figuren,  Blumen  emporhaltend.
1613.  Fragment  einer  Weiber-Tunica,  mit  Halsausschnitt  (auf  dem
unteren  Besatz  ein  Köpfe-  und  ein  Vogelpaar),  Schulterbesatz  mit
figürlichem  Inhalt  und  zwei  Spangen,  worin  nimbirte  Figuren.
1614.  Grosser  Einsatz  von  einem  langnoppigen  Laken,  in  der  Mitte
das  Henkelkreuz,  umgeben  von  Vasen  und  Körben,  die  mittelst
Ranken  nach  intermittirendem  Schema  verbunden  sind;  in  der
Bordüre  Blumenkörbe  und  Blüthenpflanzen  in  Bandverschlingungen.
1615.  Breite  Borte  mit  Rankenmusterung  nach  dem  Rautennetz  in
unendlichem  Rapport.
1616.  Schmalende  einer  Binde  (Kopfbinde?)  mit  eingewebten  Längsborden ­
  und  eingewirkten  zwei  geradwinkligen  Einsätzen,  an  deren
Enden  ein  Henkelkreuz  sich  anschliesst.
1617.  Saumtheil  eines  Todtenlackens  gleich  1604.
1618.  Schmalende  einer  Binde,  mit  zwei  grösseren  und  verstreuten,
kleineren  Einsätzen,  feines  Rankenmuster.
1619.  Schmalende  einer  Binde  mit  zwei  blattförmigen  Einsätzen,  worin
je  zwei  Vogelpaare  im  Wappenschema  (stark  herausgemodert).
1620.  Befranztes  Schmalende  einer  Binde  mit  eingewirkten  Blattfiguren,
Vögeln,  Fruchtschalen  u.  s.  w.

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