arbeiterinnen, welche schon eine gewisse Fertigkeit
im Spitzennähen oder im Spitzenklöppeln besitzen,
eine möglichst weitgehende Fortbildung in
diesen Zweigen zu vermitteln, ferner auch Lehrerinnen
für Spitzenschulen heranzubilden, beziehungsweise
weiterzubilden; gleichzeitig dient
der Curs auch als Versuchsanstalt für das Specialatelier
für Spitzenmusterzeichnen an der Kunstgewerbeschule
des Österreichischen Museums für
Kunst und Industrie.
DerCurs umfasst eine Abtheilung für Spitzennäherei,
eine solche für Spitzenklöppelei und eine
Abtheilung für gehäkelte Spitzen.
4 Lehrerinnen, i Lehrer, 28 Schülerinnen.
FACHSCHULEN FÜR SPITZENARBEITEN
UND STICKEREI* Diese Anstalten sind
bestimmt, theils bestehende Hausindustriezweige
auf dem Gebiete der Spitzenerzeugung zu fördern
und weiter zu entwickeln (durch Heranbildung
von Arbeitskräften und Verbreitung geschmackvoller
Muster), theils aber an Orten, wo die Vorbedingungen
gegeben sind, neue Hausindustriezweige
zu schaffen. In beiden Fällen übernehmen
die Schulorgane meist auch den Vertrieb der Erzeugnisse,
um den Absolventinnen einen regelmässigen
Erwerb zu sichern.
Zwei von den in diese GruppefallendenSchulen
cultiviren die Maschinstickerei (Dornbirn und
* Die Ausstellungsgegenstände der Spitzenschulen
befinden sich theils im Nord- theils im Südtract.
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