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Volltext: Eisenbahn-Unter- und Oberbau (Gruppe 18, Section 2), Erster Band, officieller Ausstellungs-Bericht

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IV. Ausser gewöhnliche Unterbauten. 
Bis zum 1. Jänner 1874 beliefen sich die Auslagen für das 
ganze Werk auf circa 8,000.000 holländische Gulden, und wiewohl 
die Anlage zu jener Zeit noch nicht vollendet war, so verzinste sie 
sich doch schon um mehr, als das Doppelte der gewöhnlichen 
Rente. 
Näheres über die technische Ausführung, besonders über die 
Strombagger und die Laufkrahne zum Versenken der Steine, findet 
sich unter dem Titel: 
„North Sea Canal of Holland and improvement of navigation 
from Rotterdam to the Sea by J. G. Barnard, Colonel of Engineers, 
Brevet Major-General U. S. AS- in Nr. 22 der „The Professional 
Papers of the Corps of Engineers U. S. Army.“ 
Die näheren Mittheilungen über die vorstehenden drei hollän 
dischen Ausstellungsobjecte verdanke ich der besonderen Güte 
des Mitgliedes der niederländischen Hauptcommission, Herrn Inge 
nieur J. P. D. Bordes. 
III. Capitel. 
Hölzerner Unterbau im Wasser. 
Zufahrtstrecke zum Trajecte Gombos-Erdöd auf der 
Alfü ldb a h n. 
(Ausgestellt vom Baudirector Herz. — Ungarischer Hof.) 
Das hier genannte Traject, hergestellt nach dem Systeme 
Hartwich-Schaltenbrand, wird in dem Capitel „Trajecte“ weiter 
unten näher besprochen werden. 
Hier sei nun die Herstellung des Unterbaues, inclusive des 
Fahrgeleises hervorgehoben, weil diese Herstellung durch ihre 
Schwierigkeiten von grossem Interesse und eine aussergewöhn- 
liche ist. 
Die von der Landestation des rechten Donauufers zur Donau 
führende Rampe hat ein Gefälle von 1 : 50, jene des linksseitigen 
Ufers von 1 : 60. 
An dem letzteren Ufer ist die Rampe in das Gelände einge 
schnitten und durch Dammanlagen geschützt, welche zugleich einen 
Schutzhafen für die Trajectschiffe bilden.
	        
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